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Bayreuth: Rettungseinsatz an Graf-Münster-Gymnasium - 8 Schüler in Klinik


Autor: Redaktion

Bayreuth, Dienstag, 27. Oktober 2026

Mehrere Schüler an einem Gymnasium in Oberfranken klagen am Mittag plötzlich über gesundheitliche Probleme. Rettungskräfte eilen daraufhin in großer Zahl zum Einsatzort.
Eine größere Zahl an Rettungskräften rückte am Dienstag zu einem Einsatz an einer Bayreuther Schule aus.


Am Dienstagmittag (27. Oktober 2026) ist es am Graf-Münster-Gymnasium in Bayreuth zu einem größeren Rettungseinsatz gekommen. Grund dafür waren heftige gesundheitliche Probleme, die plötzlich bei Schülern einer sechsten Klasse auftraten. Wie das BRK berichtet, war gegen 11.45 Uhr ein Notruf bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach eingegangen, laut dem Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an Erbrechen und Übelkeit litten.

Daraufhin wurden Kräfte des Rettungsdienstes alarmiert - und das in großem Umfang. Insgesamt rückten acht Rettungswagen, sechs Krankenwagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge, die Schnelleinsatzgruppen Behandlung sowie Technik und Sicherheit, der Einsatzleitwagen, ein Organisatorischer Leiter, ein Einsatzleiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt sowie ein weiterer Notarzt und ein Helfer vor Ort von BRK, Maltesern und SKS zu der Schule am Schützenplatz an. Weiterhin ging der Alarm an Einsatzkräfte der psychosozialen Notfallversorgung.

Rettungseinsatz am Graf-Münster-Gymnasium in Bayreuth

Nachdem er sich nach seiner Ankunft einen ersten Überblick über die Lage verschafft hatte, nahm ein Notarzt zunächst eine Trennung der Schüler in unterschiedliche Klassenräume vor. Dabei unterschied er zwischen solchen, denen es nicht gut ging, und solchen, die keine Symptome zeigten. Zehn Schüler zeigten Symptome von Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden. 15 weitere Mitglieder ihrer Klasse zeigten keine Symptomatik.

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Die Schüler wurden durch Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, des privaten Rettungsdienstes SKS und der Malteser betreut. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, ging es für acht Schüler vorsorglich in eine Kinderklinik. Ihr Zustand war glücklicherweise gut genug, dass sie zu Fuß zum Rettungswagen laufen konnten. Die anderen Schülerinnen und Schüler konnten aus der Obhut des Rettungsdienstes entlassen werden. In der Klinik soll nun festgestellt werden, was der Grund für die Übelkeit und das Erbrechen war.