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A9 bei Bayreuth: Audi rammt BMW - Fahrer flieht nach Crash


Autor: Julia Gebhardt

Bindlach, Sonntag, 23. August 2026

Ein spektakulärer Unfall auf der A9 bei Bayreuth endet mit Fahrerflucht. Die Polizei entdeckt den Unfallverursacher wenig später alkoholisiert und ohne Auto an einer Landstraße.
Ein Audi rammt auf der A9 bei Bayreuth einen BMW, woraufhin der alkoholisiert geflüchtete Fahrer später ohne Auto an einer Landstraße gefunden wird.


Am Samstagnachmittag, kurz nach 15.30 Uhr, kam es auf der Autobahn 9 in Richtung München, zwischen den Anschlussstellen Bindlacher Berg und Bayreuth-Nord, zu einem Unfall. Ein BMW mit Schweizer Kennzeichen fuhr auf der linken Spur und wollte nach dem Überholen wieder auf die mittlere Spur wechseln. Ein weißer Audi-Kombi näherte sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit und fuhr auf den BMW auf.

Durch den Aufprall lösten sich im BMW die Airbags aus, das Auto blieb nicht mehr fahrbereit auf der mittleren Fahrbahn liegen. Beide Insassen blieben unverletzt. Auch am Audi entstand im Frontbereich erheblicher Schaden. Der Wagen hielt zunächst kurz auf dem Standstreifen an, fuhr dann jedoch schnell weiter in Richtung Süden. 

Audi-Fahrer verursacht Verkehrsunfall und flüchtet - Ersthelfer geben entscheidenden Hinweis

Ersthelfer sicherten die Unfallstelle und kümmerten sich um die Insassen. Sie konnten außerdem Hinweise zu dem beteiligten Auto geben. Im Zuge der Suche nach dem Verursacher entdeckten Einsatzkräfte rund 20 Kilometer weiter einen beschädigten Audi S 5 auf dem Standstreifen. Das Auto war verlassen und ebenfalls nicht mehr fahrtüchtig.

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Spuren am Wildschutzzaun zeigten, dass der Fahrer vermutlich die Autobahn dort verlassen hatte und zur nahegelegenen Kreisstraße BT 43 gegangen war. Kurze Zeit später, kurz nach 17 Uhr, bemerkte eine zivile Streife in diesem Bereich einen Mann, der als Anhalter unterwegs war. Bei der Kontrolle wurde der passende Autoschlüssel für den Unfallwagen gefunden. Außerdem roch der 31-jährige Mann stark nach Alkohol. Deshalb hat die Polizei bei ihm eine Blutprobe genommen und den Führerschein beschlagnahmt.

Das leistungsstarke Mietauto wurde zur Sicherung von Spuren und zur Klärung, wer gefahren ist, sichergestellt. An beiden, noch recht neuen, Autos entstand ein Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro. Wegen des starken Reiseverkehrs und weil zwei Fahrspuren gesperrt werden mussten, kam es zu einem langen Stau an der Unfallstelle.

Bereits vor dem Unfall war der weiße Audi S 5 laut Zeugen und Videoaufnahmen durch "eine aggressive Fahrweise" aufgefallen . Wer noch weitere Angaben zum Fahrer oder zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0921/506-2330 zu melden.