Autofahrer durchbricht Leitplanke auf A9 in Bayreuth und überschlägt sich: Beifahrer muss ins Krankenhaus
Autor: Redaktion
Bayreuth, Freitag, 15. April 2022
Auf der A9 kam es in Bayreuth am Morgen des Karfreitags zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Autofahrer durchbrach eine Leitplanke und landete in einer Böschung.
Am Freitagmorgen (15. April 2022) hat sich auf der A9 in Richtung Berlin ein schwerwiegender Verkehrsunfall kurz nach dem Parkplatz Sophienberg ereignet.
Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 59-jähriger Fahrer gegen 6.30 Uhr den Sophienberg hinunter. Der Autofahrer verlor im Anschluss bei Wolfsbach allein beteiligt mit hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit voller Wucht nach rechts gegen die rechte Schutzplanke. Aufgrund der hohen Wucht des Aufpralls wurde die Schutzplanke durch das Fahrzeug durchbrochen und der 59-jährige Fahrer landete in der rechts befindlichen Böschung.
Auto überschlägt sich - Beifahrer verletzt
"Vermutlich überschlug der Pkw sich hierbei und kam auf den vier Rädern im Grünstreifen rechts neben der Autobahn zum Stehen", heißt es im Polizeibericht. Glücklicherweise verletzte sich der 44-jährige Beifahrer im Auto nur leicht. Dieser klagte über Schmerzen am Oberkörper. Er wurde zur Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus durch den Rettungsdienst gebracht.
Video:
Der 59-jährige Fahrer blieb offensichtlich unverletzt. Die rechte Fahrspur sowie der Standstreifen mussten für die Einsatzkräfte des BRK, die Feuerwehren Bayreuth und Trockau, das THW, die Autobahnmeisterei Bayreuth sowie für die Bergung des massiv beschädigten Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen nur für eine kurze Zeit gesperrt werden.
"Es kam lediglich zu minimalen Verkehrsbeeinträchtigungen, es entwickelte sich jedoch kein Stau", teilt die Polizei mit. Gegen den Unfallverursacher wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und der nicht angepassten Geschwindigkeit eingeleitet. Am Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. An der Leitplanke entstand ein Schaden in Höhe von 6000 Euro.