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A9 im Landkreis Bayreuth: Lkw durchbricht wegen Aquaplaning Betonwand - 10 Kilometer Stau nach Unfall


Autor: Redaktion

Betzenstein, Donnerstag, 07. Juli 2022

Aufgrund von Aquaplaning bei Starkregen ist ein 40-Tonner ins Schleudern geraten. Zuerst prallte er in die Betonleitwand in der Mitte der A9, dann wurde er durch die Betonwand am rechten äußeren Fahrbahnrand geschleudert.


Auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin kam es zwischen den Anschlussstellen Hormersdorf und Plech am Donnerstag (7. Juli) gegen 17.13 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem allein beteiligten Lkw. Wegen Aquaplaning nach Starkregen verlor der Fahrer Kontrolle über seinen 40-Tonner. Der Fahrer blieb unverletzt.

Aufgrund Starkregens und daraufhin einsetzenden Aquaplanings kam der Fahrer eines Sattelzugs ins Schleudern und verlor die Kontrolle. Hierdurch prallte der Lkw-Fahrer zuerst mit voller Wucht nach links gegen die Betonleitwand und durchbrach im Anschluss auf der rechten Fahrbahnseite die dortige Betonleitwand. Der Sattelzug verkantete und verformte sich massiv und blieb zur Hälfte in der beschädigten Betonleitwand und rechts in der Böschung liegen. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise selbst aus dem Führerhaus befreien und blieb unverletzt.

Betriebsstoffe ausgelaufen: Aufräumarbeiten dauern an

Die umliegenden Feuerwehren sowie das THW und die Autobahnmeisterei Trockau waren vor Ort im Einsatz und unterstützten die Verkehrspolizei Bayreuth. Mehrere Fahrspuren der A 9 waren für mehrere Stunden hinsichtlich der aufwendigen Bergung durch ein Fachunternehmen nicht befahrbar und es entstand ein Rückstau von 8 Kilometern.

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Von den drei Spuren seien nach Angaben der VPI Bayreuth derzeit (Stand 18.30 Uhr) zwei gesperrt: die rechte und die mittlere. Auf der linken Spur könne man den Unfallort passieren. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern noch mindestens bis 20 Uhr an.