1.611.114 Euro haben die Kinder und Jugendlichen im Erzbistum Bamberg beim diesjährigen Dreikönigssingen im Januar für soziale Zwecke gesammelt. Das berichtet das Erzbischöfliches Jugendamt in einer Mitteilung. Im Vorjahr lag das Ergebnis bei 1.473.732 Euro. Insgesamt beteiligten sich demnach 389 Gruppen aus der Erzdiözese in diesem Jahr an der weltweit größten Solidaritätsaktion von und für Kinder, die jedes Jahr unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein" stattfindet. Die Zahlen gehen aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht des Kindermissionswerkes hervor.


Bundesweit 46,2 Millionen Euro gesammelt

Demnach engagierten sich in diesem Jahr bundesweit 330.00 Mädchen und Jungen für die Aktion.
In allen 27 deutschen Diözesen wurden die kleinen und großen Könige bei ihrer Aktion 2016 wieder zu einem Segen für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt. 46,2 Millionen Euro sammelten die Sternsinger dabei, 700.000 Euro mehr als im Vorjahr. 10.282 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen nahmen in ganz Deutschland an der Aktion teil.


Dank an alle Beteiligten

Das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Träger der Aktion, danken allen Sternsingern und Begleitenden für dieses große Engagement. Mit den 46,2 Millionen Euro kann das Hilfswerk der Sternsinger im kommenden Jahr Projekte und Hilfsprogramme für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen.

Im Jahr 2015 wurden mit den Erlösen aus der Sternsingeraktion 1.551 Projekte in 108 Ländern gefördert. Hierbei zeigte sich, dass die Förderung der Bildung mit 706 Projekten den größten Anteil einnahm. Bildung ist ein Schlüssel für die Zukunft der Jungen und Mädchen in ärmeren Ländern. Darüber hinaus wurden unter anderem 140 Gesundheitsprojekte, 96 Maßnahmen zur Ernährungssicherung und 32 Nothilfeprojekte gefördert.

Seit dem Start 1959 wurden bei der Aktion Dreikönigssingen mehr als 994 Millionen Euro gesammelt und über 70.100 Projekte für Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländern unterstützt.

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