Da die Corona-Infektionszahlen europaweit steigen und die entsprechenden Einschränkungen in den kommenden Monaten daher wahrscheinlich nicht wesentlich zurückgenommen werden, hat die Basketball-Champions-League (BCL) ihr Format geändert. Die Vorrunde mit 32 Mannschaften wird nun nicht mehr in vier Gruppen zu je acht Teams, sondern in acht Vierergruppen ausgetragen. Damit wird die internationale Reisetätigkeit der Mannschaften reduziert. Die neuen Gruppen wurden anhand der BCL-Klubrangliste gebildet. Brose Bamberg trifft in der Vorrundengruppe F auf Fortitudo Bologna (Italien), Pinar Karsiyaka (Türkei) und Retabet Bilbao (Spanien). Die Vereine bestreiten jeweils sechs Partien (drei Heim- und drei Auswärtsspiele), wobei sich die beiden besten Teams jeder Gruppe für das Achtelfinale qualifizieren.

Im Zwei-Wochen-Rhythmus

Von Oktober bis Januar werden zwölf Spieltage ausgetragen, so dass für Mannschaften derselben Gruppe zwei Wochen zwischen den Spielen liegen. Der erste Spieltag findet vom 20. bis 21. Oktober statt. Den genauen Spielplan will die BCL erst zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen. Ursprünglich wären die Bamberger am 14. Oktober mit einem Heimspiel gegen einen Qualifikanten in die Champions League gestartet, nun folgt der erste internationale Einsatz eine Woche später. Das erste Pflichtspiel der Saison bestreiten die Bamberger jetzt am 17. Oktober in Weißenfels im Pokalwettbewerb gegen Ratiopharm Ulm. red