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Titel Nr. 6 für den SKC Victoria Bamberg


Autor: Redaktion

Bamberg, Montag, 10. Oktober 2016

Die Bambergerinnen sichern sich in Bozen den Weltpokal.
Weltpokalsieger 2016 sind die Sportkeglerinnen des SKC Victoria Bamberg, hinten v. l.: Sabrina Walter, Betreuer Harald Grätzsch, Beata Wlodarczyk, Alina Dollheimer, Sina Beißer, Ines Maricic; vorn v. l.: Melissa Stark, Daniela Kicker, Sabrina Imbs, Corinna Kastner. Foto: privat


Den sechsten Weltpokalsieg haben die Keglerinnen des SKC Victoria Bamberg in Bozen/Südtirol gefeiert. Die konstantesten Leistungen im gesamten Wettbewerb waren ausschlaggebend für den Cupgewinn.
In der Qualifikation (3478 Kegel, Sina Beißer mit 602 Beste) setzte sich der SKC souverän durch und ging damit als Erster in das Halbfinale gegen den Vierten der Vorrunde, Mlaka Rijeka aus Kroatien. Mit 3586:3393 Kegeln qualifizierten sich die Bambergerinnen deutlich für das Finale. Dollheimer (623), Maricic (622) und Dany Kicker mit 600 Kegeln waren die Besten. Melissa Stark und Sabrina Imbs wurden eingewechselt und trugen ebenfalls zum Erfolg bei. Im zweiten Halbfinale setzte sich die ungarische Mannschaft von Rakoshegyi SE gegen den BBSV Wien durch und war damit der Finalgegner des SKC Victoria Bamberg.
Im Endspiel im Norditalienischen war es die ersten beiden Runden spannend, denn Rakoshegyi setzte die vier besten Spielerinnen, alles 1#googleAds#100x100 Nationalspielerinnen, in die ersten beiden Paarkreuze. So bekamen es Beißer mit Fegyveres und Maricic mit Rozsa-Drajko zu tun. Beißer (586:558) gewann 4:0 und Maricic (584:553) schaffte ein 2,5:1,5 nach Satzpunkten (SP). Bamberg hatte zwei Mannschaftspunkte (MP) und lag zudem mit 59 Kegeln in Front.
Im zweiten Paarkreuz trafen Kicker auf Safrany und Dollheimer auf Mehesz. So sehr sich beide Bambergerinnen auch bemühten, die Ungarinnen hatten oft die bessere Antwort. Da beide Duelle mit 2:2 Sätzen endeten, musste die Gesamtkegelzahl über die Mannschaftspunkte entscheiden. Safrany hatte gegen Kicker 585:556 und Mehesz gegen Dollheimer 591:575 erzielt. Damit hatte Rakoshegyi zum 2:2 nach Mannschaftspunkten ausgeglichen. Insgesamt aber hatte die Victoria immer noch 14 Kegel Vorsprung.
In der letzten Runde hatte es das Bamberger Duo mit etwas schwächeren Gegnerinnen zu tun, vorsichtiger Optimismus zog ein. Kastner und Wlodarczyk machen auch sofort Druck und nutzten die Schwächen der Ungarinnen gekonnt aus. Kastner nahm Harcos mit dem Bestergebnis (603:507) alle Sätze ab, was auch Wlodarczyk gegen Toth mit 591:555 gelang. Mit 3496:3349 Kegeln war eine Differenz von 147 Zählern entstanden, und der 6:2-Sieg stand für den SKC Victoria Bamberg fest. Es war der insgesamt sechste Weltpokalsieg für den amtierenden deutschen Meister. red


Ergebnisüberblick

QUALIFIKATION
1. SKC Victoria Bamberg (Deutschland) 3478 Kegel (Beißer 602, Wlodarczyk 585, Dollheimer 577, Maricic 585, Kicker 547, Kastner 582), 2. Rakoshegyi Vasutas SE (Ungarn) 3451, 3. BBSV Wien (Österreich) 3420, 4. KK Mlaka Rijeka (Kroatien) 3407
HALBFINALE
SKC Victoria Bamberg - KK Mlaka Rijeka 7:1
(18:6 Satzpunkte, 3586:3393 Kegel)
Maricic - Jambrovic 4:0 (622:551)
Beißer - Bosak 3:1 (594:608)
Kicker - Grubisic 3:1 (600:543)
Dollheimer - Cindric 4:0 (623:549)
Kastner/Stark - Pavlic 2:2 (565:581)
Wlodarczyk/Imbs - Perisic 2:2 (582:561)
FINALE
Rakoshegyi Vasutas - SKC Victoria Bamberg 2:6
(5,5:18,5 Satzpunkte, 3349:3496 Kegel)
Fegyveres - Beißer 0:4 (558:586)
Rozsa-Drajko - Maricic 1,5:2,5 (553:584)
Safrany - Kicker 2:2 (585:556)
Mehesz - Dollheimer 2:2 (591:575)
Harcos - Kastner 0:4 (507:603)
Toth - Wlodarczyk 0:4 (555:592)