Entlassener Coach Schimmer bestätigt Differenzen mit der Vereinsführung

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Gerd Schimmer. Foto: Archiv
Gerd Schimmer. Foto: Archiv

Der Ex-Trainer des Bayernligisten DJK Don Bosco Bamberg meldet sich in einer schriftlichen Stellungnahme zu Wort.

Drei Tage nach seiner Entlassung beim Fußball-Bayernligisten DJK Don Bosco Bamberg meldet sich Gerd Schimmer zu Wort. Der Trainer äußerte sich in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung wie folgt: "Zunächst möchte ich mein Bedauern äußern, dass meine Zeit bei der DJK schon zu Ende ist. Es waren dreieinhalb unbeschreibliche Jahre, gekrönt mit Meisterschaft, Klassenerhalt und dem Aufstieg zur Nr. 1 im Bamberger Fußball. Die aktuell sehr junge Mannschaft steht auf einem sicheren Mittelfeldplatz, verfügt über ein enormes Potenzial und wird schon bald in der Bayernliga ganz oben mitspielen können, das haben die stete Entwicklung der Talente und die tollen Leistungen in den Heimspielen gezeigt. Da ich mich von meinen Spielern nicht mehr verabschieden durfte und aufgrund der unzähligen Nachrichten und Anrufe weiß, dass sie meinen Abgang bedauern, möchte ich mich hiermit bei ihnen für die fantastische Zeit bedanken. Spiele wie gegen Sand, Würzburg, FCE, Aschaffenburg und Eichstätt oder der Landesliga-Startrekord werden unvergessen bleiben.

Ebenso aber auch die treuen Fans, mein Teammanager Andi Kleilein, die kompetenten Sportlichen Leiter Jo Folter und Norbert Kupfer, Vorstand Sepper Ultsch und Schatzmeister Jörg Baier. Es gab bei der DJK für mich zahlreiche loyale, aufrichtige und ehrliche Mitstreiter, allerdings möchte ich Mario Zukolo, Udo Haßfurter und zuletzt Rudi Ziegler davon ausschließen. Die vom Verein beschriebenen Differenzen kann ich für diese Personen ausdrücklich bestätigen. Für die Mannschaft hoffe ich u. a. auf eigene Trainingsbälle, ausreichend Wasserkästen, Langarmtrikots und ein Essen nach der Versammlung, der DJK als Verein wünsche ich viel Erfolg und die Fortführung meiner erfolgreichen Arbeit." red