Die Erba-Insel scheint kein gutes Pflaster für Wohnprojekte zu sein. Schon die finanzielle Schieflage der Insula-GmbH als Bauherrin der prominenten Wasserhäuser hatte für negative Schlagzeilen gesorgt. Die enormen Verzögerungen nebenan in der Krackhardtstraße sind eine andere Geschichte, aber ebenso ärgerlich. In Zeiten akuten Wohnungsmangels in Bamberg doppelt schmerzlich. Und für die Käufer und betroffenen Handwerker eine Nervenbelastung.

Über spöttische Vergleiche zum Berliner Flughafen können sie schon lange nicht mehr lachen. Vielen ist eher zum Weinen zumute. Die Fronten sind so verhärtet und von Anwälten flankiert, dass keine Seite den ersten Schritt wagt, um nicht am Ende als Verlierer dazustehen.

Dabei sollten alle Seiten einsehen, dass sie in dieser Geschichte bereits jetzt Verlierer sind. Vielleicht vereinfacht das die Dinge etwas.

Mit Drohgebärden und juristischen Muskelspielchen aus München wird auch die Bayerische Landessiedlung hier nichts gewinnen. Der Imageverlust ist schon jetzt groß.

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