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Mit "Hilde" zurück in die Nachkriegszeit


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, Mittwoch, 25. Februar 2009

Eine freudige Überraschung erlebten die Gewinner unseres Online-Glücksspiels: Sie erfuhren, dass sie als VIPs zur Premiere des Makatsch-Films "Hilde" fahren, der die Ikone der Girlie- Bewegung der 90er als Leinwand-Ikone der Nachkriegsära zeigt.
Hilde Knef (Heike Makatsch) und Kurt Hirsch (Trystan Pütter) heiraten. Aber  auf Dauer  war dem Paar kein Glück beschieden.     Foto: Warner Bros


„Heike Makatsch begeistert als Schauspielerin meinen Mann, während mich vor allem Hilde Knef fasziniert“, sagt Gisela Engert, die das Glück auf ihrer Seite hatte. Entsprechend gespannt sieht das Paar der Premiere des Films entgegen, in dem das Idol der MTV-Generation das Idol der 40er und 50er Jahre mimt: Als VIPs reisen die Scheßlitzer mit anderen Gewinnern unseres Online-Glückspiels nach Essen, um am 4. März sicherlich auch viele Stars und Sternchen über den roten Teppich schreiten zu sehen.
„Frau mit Charisma“
Rauscht Gisela Engert mit ihrem Ludwig vom Bamberger Bahnhof aus zum Nulltarif Richtung Westen, so wird Simona Werner von ihrer Schwester Silvia zur Deutschland-Premiere begleitet. „Hildegard Knef ist eine Frau mit Charisma, deren Chansons ich besonders liebe“, sagt die kaufmännische Angestellte. So ließ sich die Bambergerin das Gewinnspiel nicht entgehen, das inFranken.de im Teamwork mit dem CineStar und der DB veranstaltete – „obwohl ich mir im Grunde keine Chancen ausrechnete“. Den Besuch des Leinwandevents wollen die beiden Schwestern übrigens mit einem ausgiebigen Bummel durch Essen verbinden. „Schließlich möchte ich die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten bei der Gelegenheit gleich besser kennen lernen.“
Erster Klasse
Als Dritte im Bund kann sich neben Gisela Engert und Simona Werner Michala Gunreben aus Oberhaid freuen, den „erstklassigen“ Trip zur Filmpremiere (inklusive Übernachtung) gewonnen zu haben. Und das ist bei rund 500 Teilnehmern keine Leichtigkeit. Wie Gisela Engert verbinden viele Leser mit der Sängerin und Schauspielerin Erinnerungen an die 60er, 50er oder 40er Jahre. „Es ist eben die Nachkriegszeit, die mir spontan bei Berichten über das Leben der Knef in den Sinn kommt“, so die Scheßlitzer Altenpflegerin.
Faible für die Sixties
Vor allem die Sixties haben es Heike Makatsch angetan, die bei einem Interview ihr Faible für die Flower-Power-Ära bekannte: Ein Jahrzehnt der Rebellion, mit dem sich die Frontfrau der Girlie-Bewegung der 90er gut identifizieren kann, die ihre Karriere bekanntlich als Viva-Moderatorin startete und später über Bucks „Männerpension“ Richtung Leinwand weiterentwickelte. Damals schon sang Makatsch „Stand by your man“ in der Rolle der lispelnden Blondine Maren, was ihr keineswegs nur Lobeshymnen der Kritiker einbrachte.
Als „Hilde“ stellt sich die Schöne nun einer ganz anderen Herausforderung, um Chanson-Titel wie „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ mit rauchiger Stimme zu performen. Was den Streifen umso interessanter macht.