Der 36-Jährige mutmaßliche Täter sagte vor dem Bamberger Landgericht: "Was ich heute auch noch empfinde: Seinen Tod bedauere ich sehr, doch ich fühlte mich in Leib und Leben selbst bedroht, als er auf mich losging."

Rechtsanwalt Dieter Widmann, der die Seite des Opfers, vertritt, hielt dagegen: "Das Opfer hatte schwerste Verletzungen, so schwer, dass es daran verstarb. Der Angeklagte hat so gut wie keine. Das spricht klar gegen Notwehr."

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, dass dieser nach einer lautstarken Auseinandersetzung im Flur über dem Schuhhaus in der Langen Straße auf Michael G. eingestochen haben soll - auch, als G. schon verletzt am Boden lag.

Mehr lesen Sie später auf infranken.de.