Kreis Bamberg: Katastrophenschutzübung mit 900 Einsatzkräften - hier kommt es zu Beeinträchtigungen
Autor: Redaktion
Hirschaid, Freitag, 04. Oktober 2019
Was passiert bei Hochwasser? Oder einem Attentat? Horrorszenarien kann man sich viele ausmalen - doch um auf solche Situationen vorbereitet zu sein, findet am Samstag, den 12. Oktober, eine Katastrophenschutzübung mit knapp 900 Einsatzkräften statt. Welche Auswirkungen das für die Bewohner im Landkreis Bamberg hat, erfahren Sie hier.
Rund 900 Einsatzkräfte proben am Samstag, den 12. Oktober 2019, bei einer Katastrophenschutzübung im Landkreis Bamberg für den Ernstfall. Teil der Übung sind Einsatzkräfte der gesamten Region, sowie das Klinikum Bamberg.
Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen, wie beispielsweise Polizei, Feuerwehr oder Notärzten, zu verbessern. Denn gerade im Ernstfall muss es schnell gehen. Die vielen Einsatzkräfte stehen dabei unter der Leitung des Landratsamtes Bamberg.
Was gilt es zu beachten?
Die Übung findet laut Pressemittelung des Landratsamtes Bamberg in der Zeit von etwa 9 bis 15 Uhr entlang des Main-Donau-Kanals in den Gemeinden Strullendorf, Hirschaid und Altendorf statt. Bereits am Freitag (11. Oktober 2019) sollen die ersten Vorbereitungen für die Übung getroffen werden.
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Am Samstag werden die Einsatzfahrzeuge häufig mit Sirenen und Blaulicht unterwegs sein, deshalb bittet das Landratsamt Bamberg um besondere Vorsicht. Außerdem sollten Sie sich zur eigenen Sicherheit von der Übung fernhalten, die Arbeiten nicht behindern und den Anweisungen der Einsatzkräfte gegebenenfalls folgen.
Welche Einschränkungen erwarten die Anwohner?
Gerade in Hirschaid wird es für die Bewohner zu einigen Beeinträchtigungen kommen: In der Ortschaft werden viele Einsatzfahrzeuge unterwegs sein, der Georg-Kügel-Ring und der Schleusenweg werden deshalb teilweise nicht befahrbar sein und die Einmündung Am Weiher/Am Main-Donau-Kanal wird gesperrt. Zudem werden die Parkplätze im Georg-Kügel-Ring zur Staatsstraße und entlang der Frankenlagune (zur Kanalseite) für die Einsatzkräfte benötigt. Allerdings gibt es Ersatzparkplätze an der Regnitzarena.