Mitten in der Autokrise besucht Katherina Reiche Bosch Bamberg. Beim noch größten Arbeitgeber der Region erlebte die Wirtschaftsministerin hautnah Wasserstoffhoffnungen – und Existenzängste.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat bei ihrem Besuch bei Bosch Bamberg am Freitag, 24. Juli, ein deutliches Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland abgegeben. Sie besichtigte Wasserstoff-Innovationen, aber sprach auch darüber, etablierte Wertschöpfungsketten bewahren zu wollen.
Bei Bosch Bamberg hörte man das gerne, hatte aber auch noch weitere Wünsche. Mehr dazu lesen Sie auf unserem Schwesterportal fraenkischer-tag.de (PLUS).
Die Politik muss klare Regeln schaffen, damit Firmen gut arbeiten können. Das ist in den letzten Jahren oft nicht passiert. Statt guter Rahmenbedingungen gab es viele Verbote, Vorschriften und Eingriffe. Das hat viele Betriebe unsicher gemacht.
Viele Menschen merken heute: Unser Wohlstand geht zurück. Dinge werden teurer, Firmen investieren weniger, und die Industrie verliert an Kraft. Der Satz von Katrin Göring‑Eckardt – „Wohlstand des Weniger“ – klingt für viele wie ein schlechtes Versprechen. Niemand will weniger Arbeit, weniger Produktion und weniger Zukunft.
Die Autoindustrie steht sowieso vor großen Veränderungen. Aber durch politische Fehler wurde alles noch schwieriger. Firmen wie Bosch haben gute Ideen und viel Wissen. Sie brauchen aber verlässliche Politik, die nicht ständig neue Regeln erfindet.
Wenn Deutschland stark bleiben soll, muss die Politik wieder Rahmen setzen, statt alles bis ins Detail zu steuern.
"Die Politik muss klare Regeln schaffen, damit Firmen gut arbeiten können."
Wenn die Politik das tut, dann:
"viele Verbote, Vorschriften und Eingriffe. Das hat viele Betriebe unsicher gemacht."
Die Regeln die man will, sind die Vorschriften die man ablehnt. Ja, ja ...
in dieser "Traumweltindustrie" hat man viele Jahrzehnte fette Gewinne mit dem Verbrenner eingefahren und ebenso fette Entgelte an Mitarbeitende vor allem im Wasserkopf gezahlt 🤑
Dass die deutschen Automobilhersteller die Entwicklung verschlafen haben zieht natürlich auch die Zulieferer herunter.
Aber es gibt da viel schlechter aufgestellte Unternehmen als Bosch. Außerdem mal eine Gelegenheit ein paar (sowieso übrige) Köpfe loszuwerden 😁
Nur befürchte ich, dass Beschwörungen und Politikerinnen-Vodoo nicht viel helfen wird. Die OEMs und mit ihnen die Zulieferer wandern zum großen Teil in den ehemaligen Ostblock und nach Asien ab.