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SEK-Einsatz in Bamberg: Polizei meldet Zugriff - zwei Verletzte


Autor: Julian Drescher, Alexander Kroh

Bamberg, Mittwoch, 05. August 2026

In Bamberg-Gaustadt hat am Mittwoch ein größerer Polizeieinsatz für Aufsehen gesorgt. Ein Mann hatte sich mit einem Messer in einer Wohnung verschanzt.
In Bamberg-Gaustadt hat am Mittwochmorgen (5. August 2026) ein größerer Polizeieinsatz für Aufsehen gesorgt. In einem Mehrfamilienhaus hatte sich ein Mann in seiner Wohnung verschanzt.


Im Bamberger Stadtteil Gaustadt hat am Mittwochmorgen (5. August 2026) ein größerer Polizeieinsatz für Aufsehen gesorgt. Ein Mann hatte sich laut Angaben der Polizei in seiner Wohnung verschanzt. Zuvor soll er ein Messer gezogen haben. Spezialeinsatzkräfte wurden hinzugezogen.

Ursprünglich wollten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt am Morgen eine gerichtlich angeordnete Zwangsmaßnahme in dem Mehrfamilienhaus in der Straße "An der Weberei" durchsetzen, hieß es.

Bamberg-Gaustadt: Mann verschanzt sich in Wohnung - SEK vor Ort

Gegen 9 Uhr versuchten die Beamten im Rahmen der Amtshilfe, die gerichtliche Zwangsmaßnahme zu vollziehen, wie die Polizei berichtet. Der betroffene Mann habe sich dabei jedoch renitent gezeigt. Nach derzeitigen Erkenntnissen habe er zu einem Messer gegriffen und sich anschließend in seine Wohnung zurückgezogen. Der deutsche Staatsangehörige befand sich alleine in der Wohnung. 

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Wie die Polizei auf Nachfrage von inFranken.de bestätigte, wurden Spezialeinsatzkräfte alarmiert und waren rasch vor Ort und umstellten das Wohnhaus. Zuvor sei das Mehrfamilienhaus bereits geräumt worden.

Um kurz vor 12 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben: "Spezialkräfte nahmen den Mann am späten Vormittag in seiner Wohnung in Gewahrsam", teilten die Beamten mit. Bei dem Zugriff erlitt er eine Kopfplatzwunde. Außerdem verletzte sich ein Zugriffsbeamter des SEK leicht an der Hand.

Die weiteren Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei Bamberg. "Informationen zu Hintergründen oder dem genauen Handlungsablauf können derzeit noch nicht angegeben werden", hieß es von der Polizei. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, betont die Polizei.

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