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Leichenfund in Bamberg: Weggefährten trauern - "fehlst uns so sehr"


Autor: Ellen Schneider, Isabel Schaffner, Ralf Welz

Bamberg, Dienstag, 31. März 2026

Der 39-Jährige war monatelang verschwunden. Nun müssen seine Weggefährten Abschied von ihm nehmen. "Wer Dich kannte, wird Dich nicht vergessen", betonen sie.
Im Bamberger Stadtgebiet waren von privater Seite an verschiedenen Stellen Plakate zur Vermisstensuche angebracht worden.


Update vom 31.03.2026: Vermisster Bamberger vermutlich tot - Weggefährten nehmen Abschied

Monatelang lief in Bamberg die Suche nach einem vermissten 39-Jährigen. Weggefährten und Arbeitskollegen verteilten Plakate in der ganzen Stadt, in den sozialen Medien wurden die Suchaufrufe zahlreich geteilt. Gut drei Monate nach seinem Verschwinden meldet sich das Polizeipräsidium Oberfranken am Dienstag (31. März 2026) mit einer traurigen Nachricht. Demnach wurde eine Leiche gefunden, bei der es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Vermissten handelt - darauf ließen markante Tätowierungen schließen. Ein DNA-Abgleich soll folgen.

Im Netz trauern seine Kollegen um den 39-Jährigen. "Wie wir bereits befürchtet hatten, müssen wir heute Abschied nehmen von unserem guten Freund und ehemaligen Mitarbeiter", schreiben sie in den sozialen Medien. "Du warst ein Mensch, der Licht in das Leben anderer gebracht hat – immer positiv, immer da, immer mit einem guten Herzen. Wer Dich kannte, wird Dich nicht vergessen", betonen die Weggefährten. "Du fehlst uns so sehr."

"Wer Dich kannte, wird Dich nicht vergessen"

Unter dem Beitrag sammeln sich zahlreiche Kommentare. "Ruhe in Frieden", schreiben mehrere Menschen. "Wir haben uns in einer Zeit kennengelernt, die für keinen von uns leicht war, aber du warst immer da mit deiner einzigartigen Art und deinen Gedanken", lautet ein weiterer Kommentar. Die Bestürzung und das Mitgefühl ist groß.

Update vom 25.03.2026: Polizei wartet im Vermisstenfall auf "konkrete Anhaltspunkte"

Drei Monate nach dem Verschwinden eines 39-jährigen Bambergers wird weiterhin öffentlich nach ihm gefahndet.

Nach dem Kenntnisstand eines Sprechers der Polizei Oberfranken habe es in den vergangenen Wochen keine weiteren Suchaktionen gegeben. Dazu fehlen den Beamten "konkrete Anhaltspunkte", die auf einen möglichen Aufenthaltsort hinweisen, wie er inFranken.de angibt. Daher nimmt die Polizei weiterhin Hinweise aus der Bevölkerung an.

Der 39-Jährige wurde am frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags (25. Dezember 2025) gegen 3 Uhr im Bereich seiner Arbeitsstelle in der Bamberger Sandstraße zuletzt gesehen. Hier hätte er abends um 21 Uhr erneut zum Dienst erscheinen sollen, was er allerdings nicht tat.

Video:




Update vom 19.01.2026: Polizei gibt Update zu Suche nach vermisstem Bamberger (39)

Suchaufrufe auf Social-Media-Plattformen, Flyer in ganz Bamberg: Die Suche nach einem vermissten 39-Jährigen in Bamberg läuft weiter - auch bei der Polizei.

Auf Nachfrage von inFranken.de berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken in Abstimmung mit der Kripo Bamberg: "Im Rahmen der Suche und Fahndung nach dem Mann kamen diverse Hinweise aus der Bevölkerung." Auch in den sozialen Medien ist unter einem Suchaufruf ein Kommentar von einer Person zu lesen, die den Vermissten noch am Tag vor seinem Verschwinden in Bamberg gesehen haben will.

"Keine konkreten Ansatzpunkte" trotz Hinweisen in Bamberger Vermisstenfall

Zu den Hinweisen berichtet die Polizei: "Jeder Einzelne wurde durch die Polizei überprüft. Leider ergab sich in keinem Fall eine maßgebliche Spur, die einen möglichen Aufenthaltsort eingrenzbar macht."

Der 39-Jährige gelte dahin weiterhin als vermisst. Auch die laufende Öffentlichkeitsfahndung bleibe somit unverändert gültig. "Demnach liegen aktuell keine konkreten Ansatzpunkte vor und wir bitten die Bürgerinnen und Bürger weiterhin, auch um niederschwellige, Hinweise", betonen die Beamten.

Update vom 15.01.2026: Suche nach vermisstem Bamberger - "sehr verzweifelt"

Schon seit dem 25. Dezember wird in Bamberg ein 39-Jähriger vermisst. Nachdem er nicht wie gewohnt an seinem Arbeitsplatz in der Sandstraße in Bamberg erschienen war, leitete die Polizei eine öffentliche Fahndung ein. Und auch im Netz wird verzweifelt nach dem Bamberger gesucht.

Zahlreiche Menschen teilen auf sämtlichen Social-Media-Plattformen entsprechende Suchaufrufe. "Wir vermissen unseren Freund bereits seit Tagen und sind sehr verzweifelt", wird in einem Beitrag auf reddit betont. "VERMISST - Bitte helft mit!  Jeder Share kann Leben retten! Wir brauchen eure Unterstützung bei der Suche", heißt es aktuell auch in einem Beitrag auf Facebook.

Polizei zu Vermisstenfall in Bamberg: "Warten auf neue Erkenntnisse"

Eine überregionale Seite, die regelmäßig Vermisstenaufrufe teilt, befasste sich darin mit dem Fall des 39-Jährigen. Und zahlreiche Menschen machen mit. 931 Mal wurde der Beitrag bereits geteilt. "Geteilt in Berlin", "geteilt in Hamburg", oder "geteilt in Wuppertal" ist in den Kommentaren zu lesen. Selbst zu Österreich und Holland gibt es entsprechende Rückmeldungen.

Auf Nachfrage von inFranken.de erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken zu dem Fall: "Sichtbare Maßnahmen gibt es derzeit nicht. Wir warten aktuell auf neue Erkenntnisse."

Da es in jedem Bundesland ein Landeskriminalamt gebe und diese in ganz Deutschland Zugriff auf entsprechende Datenbanken haben, könne der Suchaufruf auch von Polizeibeamten in anderen Ländern gesehen und im Zweifelsfall zugeordnet werden. Entsprechende Hinweise oder Sichtungen habe es bisher aber nicht gegeben.

Update vom 05.01.2026: Kein Zusammenhang zwischen Hubschrauber-Sichtung und Vermisstenfall

Im Bereich Bamberg läuft seit rund anderthalb Wochen eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem 39-jährigen Mann. Dieser wird seit dem 25. Dezember 2025 vermisst. Zuletzt wurde er am frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags gegen 3 Uhr in der Bamberger Sandstraße gesehen. Die Polizei hat seitdem verschiedene Suchaktionen durchgeführt - einschließlich eines Taucheinsatzes von Spezialkräften im Main-Donau-Kanal. Neue Spuren ergaben sich hierdurch aber nicht.

Am vergangenen Sonntag (4. Januar 2025) kamen nun in einer lokalen Facebook-Gruppe Spekulationen über einen möglichen Sucheinsatz aus der Luft auf. Anlass dafür war die Schilderung einer Bürgerin, die einen Hubschrauber nahe einem Wald im Bamberger Stadtteil Gaustadt gesichtet hatte. Demnach handelte es sich dabei jedoch um einen Helikopter des ADAC. Ein Zusammenhang mit der Fahndung nach dem seit Weihnachten verschwundenen 39-jährigen Bamberger besteht nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken nicht.

"Normalerweise werden für Vermisstensuchen Polizeihubschrauber benutzt", erklärt eine Sprecherin am Montag (5. Januar 2025) im Gespräch mit inFranken.de. Die Nachforschungen werden indes fortgesetzt - wenn auch mit reduziertem Umfang. "Die Suchmaßnahmen sind sehr umfangreich gewesen", berichtet die Polizeisprecherin mit Blick auf die bisher durchgeführten Schritte. "Sie gehen nun im kleineren Rahmen weiter."
 
Wer Hinweise zum Verbleib des 39-Jährigen geben kann, kann sich unter der Telefonnummer 0951/9129-210 weiterhin an die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt wenden. 

Update vom 02.01.2026: Taucheinsatz liefert keine neue Spur

Das Rätsel um den Verbleib eines 39-jährigen vermissten Bambergers bleibt weiterhin ungelöst. Seit Weihnachten wird er vermisst. Nachdem er nicht wie gewohnt an seinem Arbeitsplatz in der Sandstraße erschienen war, leitete die Polizei eine öffentliche Fahndung ein. Gerade in der Anfangszeit seien mehrere entsprechende Informationen eingegangen, die möglicherweise Aufschluss über seinen Aufenthaltsort hätten geben können. "Es gab aber keine greifbaren Hinweise", berichtet ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Freitag (2. Januar 2026) im erneuten Gespräch mit inFranken.de

Nachdem im Main-Donau-Kanal ein Rucksack entdeckt worden war, der vermutlich dem Vermissten zuzuordnen ist, konzentrierten sich die Suchmaßnahmen am Dienstag (30. Dezember 2025) gezielt auf den Bereich rund um die Bamberger Luitpoldbrücke. Taucher der technischen Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg suchten den Fluss ab. Die Maßnahme erstreckte sich nach Polizeiangaben von rund 9 Uhr bis in den Nachmittag hinein.

"Der Taucheinsatz ist ohne Feststellung wieder beendet worden", erklärt der Sprecher des Präsidiums. Demnach kamen keine Anhaltspunkte - etwa weitere Gegenstände - zum Vorschein, die die Ermittlungen hätten voranbringen können. "Es gibt keine konkreten Ansätze, wie es weitergeht", resümiert der Sprecher. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittele gleichwohl weiter, auch die Öffentlichkeitsfahndung bleibe bestehen. Im Stadtgebiet von Bamberg wurden auf private Initiative an verschiedenen Orten Plakate mit einem Bild des Vermissten angebracht. 

Update vom 30.12.2025: Polizeitaucher suchen Bamberger Kanal nach verschwundenem 39-Jährigen ab

Seit Weihnachten gibt es von dem 39 Jahre alten Bamberger kein Lebenszeichen mehr. Er wurde zuletzt am 25. Dezember gegen 3 Uhr an seiner Arbeitsstelle in der Sandstraße gesehen. Am Abend desselben Tags hätte er dort wieder seinen Dienst aufnehmen sollen, erschien aber nicht.

Die aktuellen Suchmaßnahmen konzentrieren sich auf das Stadtgebiet von Bamberg. Nach dem Fund eines Rucksacks im Kanal erfolgen seit Dienstagmorgen (30. Dezember 2025) behördliche Suchmaßnahmen im Umfeld der Luitpoldbrücke, wie ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken gegenüber inFranken.de erklärt.

"Wir haben mit einem Suchhund den Bereich abgesucht - leider erfolglos", berichtet der Sprecher. Parallel dazu laufe seit circa 9 Uhr ein Spezialeinsatz von Polizeitauchern. "Es sind Kräfte der technischen Einsatzeinheit aus Nürnberg vor Ort." Diese suchten den Flussbereich rund um den Auffindeort des besagten Rucksacks ab. Der Taucheinsatz sei zur Stunde noch im Gange (Stand: 11.45 Uhr).

Die Hintergründe des Verschwindens sind laut Angaben des Polizeipräsidiums nach wie vor völlig unklar. Wer Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Im Bamberger Stadtgebiet wurden von privater Seite an verschiedenen Stellen Plakate zur Vermisstensuche aufgehängt.

Erstmeldung vom 29.12.2025: Bamberger (39) seit Tagen vermisst: Polizei erwägt nach Fund Spezialeinsatz

Die Polizei Bamberg-Stadt hält seit mehreren Tagen Ausschau nach einem 39-jährigen Vermissten. Zuletzt wurde der Vermisste am frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags (25. Dezember 2025) gegen 3 Uhr im Bereich seiner Arbeitsstelle in der Bamberger Sandstraße gesehen. Dort hätte er am selben Tag um 21 Uhr erneut zum Dienst erscheinen sollen, was allerdings nicht geschah. 

Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist nach wie vor unbekannt. "Der Stand ist aktuell unverändert", berichtet ein Sprecher der Bamberger Polizeiinspektion am Montag (29. Januar 2025) inFranken.de auf Nachfrage. "Wir gehen weiterhin von einem Vermisstenfall aus und haben entsprechende Suchmaßnahmen ergriffen." Nach einem Fund erfolgt nun möglicherweise ein Einsatz von Tauchern. 

Suchaktion nach vermisstem Mann (39) in Bamberg - Polizei prüft Einsatz von Tauchern

Die behördlichen Suchmaßnahmen erstrecken sich gegenwärtig lediglich auf das Stadtgebiet. Aus diesem Grund ergebe eine Fahndung mithilfe eines Hubschraubers derzeit keinen Sinn, erklärt der Polizeisprecher unserer Redaktion. Vielmehr wird demnach über Suchmaßnahmen im Wasser nachgedacht. Grund ist eine inzwischen getätigte Entdeckung im Kanal. Der Polizei zufolge wurde von einem Bekannten des 39-Jährigen am vergangenen Samstag (27. Dezember 2025) im Fluss ein Rucksack gefunden. "Es liegt der Verdacht nah, dass er dem Vermissten gehört", hält der Sprecher der Polizei Bamberg-Stadt im Gespräch mit inFranken.de fest.

Derzeit wird erörtert, ob Spezialkräfte der Polizei vor Ort nach dem vermissten Mann tauchen sollen. "Das wird gerade geprüft", berichtet der Polizeisprecher. Aufgrund der Strömung des Kanals steht demnach zur Entscheidung, inwieweit ein Taucheinsatz in dem fließenden Gewässer sinnvoll und durchführbar ist.

"Jeder Hinweis kann wichtig sein": Besorgte Weggefährten starten Aufruf

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Informationen zum Aufenthaltsort des 39-Jährigen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0951/9129-210 bei der Polizei Bamberg-Stadt oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Im Netz rufen Weggefährten des Vermissten ebenfalls dazu auf, mögliche Anhaltspunkte an die Polizei weiterzugeben. Zusätzlich wurden augenfällig von privater Hand Plakate zur Vermisstensuche im Bamberger Stadtgebiet verteilt. Sie sind etwa an Straßenlaternen zu sehen. 

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