Bamberg: Rauchsäule sorgt für Aufsehen - Jugendliche in Verdacht
Autor: Riccarda Rascher
Bamberg, Freitag, 17. Juli 2026
In Bamberg wurden Anwohner durch Rauch aufgeschreckt. Die Feuerwehr vermutet fahrlässige Brandstiftung.
Genau zur Wunderburger Kerwa wurden Bewohner im Bamberger Stadtteil durch Rauchwolken aufgeschreckt. Gegen 21 Uhr am Donnerstagabend (16. Juli 2026) meldeten Anwohner eine Rauchentwicklung. Auch auf Facebook sorgte der Vorfall schnell für Aufmerksamkeit. Ein Nutzer schreibt: "Bei der Wunderburg hat es kurz gequalmt. Aber man bedenke: Es ist Wunderburger Kerwa."
Mit der hatte es laut Sprecher der Feuerwehr Bamberg wahrscheinlich nichts zu tun, der Brand sei in der Nähe von Bademoden Utzmann gewesen, "allerdings ist Rauch bei dieser Witterung einfach sehr gut sichtbar", erklärt ein Sprecher auf Nachfrage von inFranken.de.
Brand in Bamberg: Jugendliche stehen in Verdacht
Vor Ort stellte die Feuerwehr Bamberg fest, dass eine Holzhütte auf einer sogenannten "Brandfreifläche" brannte. Das betroffene Areal hatte eine Größe von etwa 5 mal 5 Metern, wie ein Sprecher bestätigte. Glücklicherweise seien keine Personen verletzt worden. Weder Anwohner noch Einsatzkräfte kamen zu Schaden, zudem befand sich beim Eintreffen der Feuerwehr niemand am Brandort.
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Nach Angaben von Zeugen und Anwohnern sollen sich zuvor spielende Jugendliche in der Umgebung aufgehalten haben. Deshalb wird vermutet, dass das Holzkonstrukt als eine Art Lager oder Spielort genutzt wurde. Die Feuerwehr geht derzeit von fahrlässiger Brandstiftung aus – also einem Feuer, das durch Unachtsamkeit oder mangelnde Sorgfalt entstanden ist.
Die Feuerwehr war mit sieben Einsatzkräften und einem Fahrzeug im Einsatz. Laut Sprecher war die Lage "zum Glück überschaubar, nichts anderes wurde in Mitleidenschaft gezogen." Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, zogen die Einsatzkräfte das Holz auseinander und kontrollierten die Brandstelle auf Glutnester. Der gesamte Einsatz dauerte rund eine Stunde.