A73 bei Bamberg nach Unfall blockiert: Trümmer führen zu Vollsperrung
Autor: Ralf Welz
Bamberg, Mittwoch, 13. Mai 2026
Auf der A73 bei Bamberg ist es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Die Autobahn musste vorübergehend voll gesperrt werden.
Die Feuerwehr Bamberg ist am Dienstag (12. Mai 2026) gegen 12.30 Uhr zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz auf die A73 alarmiert worden. Anlass war ein gemeldeter Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen im Bereich der Anschlussstelle Bamberg-Süd in Fahrtrichtung Suhl.
Nach ersten Informationen sollten Lastwagen an dem Unfall beteiligt sein und sich Personen noch in ihren Fahrzeugen befinden. Die Einsatzkräfte fuhren über die Behelfswendeschleife bei Bamberg Süd zur Einsatzstelle. Eine gebildete Rettungsgasse ermöglichte eine zügige Anfahrt.
A73 bei Bamberg: Auto prallt gegen Sattelauflieger - Körperverletzung nach Unfall
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Pkw auf das linke Heck eines Sattelaufliegers aufgefahren war. Das Auto blieb auf der linken Fahrspur stehen. Der Lastwagen fuhr noch auf den Standstreifen und hielt dort an.
Video:
Durch den Zusammenstoß verteilten sich Trümmer über die gesamte Fahrbahnbreite. Deshalb musste die Autobahn zunächst vollständig gesperrt werden, berichtet die Bamberger Feuerwehr.
Die Fahrerin des Pkw hatte ihr Fahrzeug beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits verlassen. Nach ersten Erkenntnissen blieb sie unverletzt. Auch der Fahrer des Lastwagens erlitt nach Angaben der Feuerwehr infolge des Zusammenstoßes keine Verletzungen. Laut dem Bericht der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg wurde er allerdings im Nachgang des Verkehrsunfalls verletzt - Grund war demnach ein Ausraster: Der Lebensgefährte der 29 Jahre alten Autofahrerin schlug dem Lkw-Fahrer unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.
Autobahnsperrung: Verkehr nach rund 30 Minuten wieder freigegeben
Die Feuerwehr führte zunächst eine Erkundung durch und stellte den Brandschutz sicher. Zudem beseitigten die Einsatzkräfte herumliegende Gegenstände von der Fahrbahn.
Nach Angaben der Feuerwehr konnte der Verkehr nach gut 30 Minuten an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.