Einen Zuschuss für Familien und Alleinerziehende von bis zu 1000 Euro gibt es von der Stadt Bamberg für den Kauf eines Lastenfahrrads.
Um die umweltfreundlichen Mobilität zu unterstützen, fördert das städtische Klima- und Umweltamt den Kauf von Lastenfahrrädern. Die Stadt Bamberg übernimmt dabei 25 Prozent der Nettoanschaffungskosten. Bei Lastenpedelecs mit elektrischer Unterstützung erfolgt dies bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 Euro. Bei muskulär betriebenen Lastenrädern bis zu maximal 500 Euro. Anträge können ab dem 1. Juni bis zum 30. September 2021 gestellt werden.
Antragsberechtigt sind Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem Kind sowie maximal einem Kraftfahrzeug im Haushalt. Der Hauptwohnsitz muss in der Stadt Bamberg liegen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Klima- und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp freut sich, dass der Mobilitätssenat des Bamberger Stadtrats am 11. Mai 2021 den Weg frei für die neuen Förderrichtlinien gemacht hat. „Ein Lastenfahrrad ist eine wunderbare Alternative. Der Weg zur und von der Schule, Einkäufe, Freunde abholen und bringen und noch vieles mehr ist damit emissionsfrei möglich“, betonte der Bürgermeister. „Mit unserer finanziellen Förderung wollen wir Familien mit Kindern und Alleinerziehenden den Umstieg zu klimaneutraler Mobilität erleichtern.“
Die Leiterin des Klima- und Umweltamtes, Anita Schmidt, weist darauf hin, dass der Antrag zwingend vor der Bestellung eines Lastenfahrrades gestellt werden muss. „Nachträglich kann der Zuschuss nicht gewährt werden. Daher muss
unbedingt der Förderbescheid abgewartet werden. Der Kauf des Lastenrads hat dann anschließend innerhalb von drei Monaten zu erfolgen.“
Info
Der Förderantrag, die genauen Förderrichtlinien sowie weitere Infos finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf der städtischen Homepage unter www.stadt.bamberg.de/lastenradfoerderung2021. Die Anträge sind per Post an die Stadt Bamberg, Klima- und Umweltamt, Michelsberg 10, 96049 Bamberg, zu richten. Sie können dort oder im Rathaus am ZOB auch persönlich abgegeben werden. Sämtliche Anträge, die den Vorgaben entsprechen, und fristgerecht bis spätestens am 30.09.2021 eingegangen sind, gelangen in einen Lostopf. Es wird solange gelost, bis die zur Verfügung stehende Fördersumme ausgeschöpft ist.
Für Rückfragen steht Frau Jutta Neuner vom Klima- und Umweltamt unter 0951/87-1724 von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 13:00 Uhr zur Verfügung.
persönlich bin ich nicht bereit darüber nachzudenken ob diese Förderung Sinn macht. Schließlich haben das von uns hochbezahlte Volksvertreter ja hoffentlich gemacht.

Aber...
ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut geht, wenn viele dieser Lastenfahrräder von Innenstadtbewohnern OHNE EIGENES Haus gekauft würden. Wo soll man denn die doch sehr teuren Dinger SICHER abstellen?
Ich würde mir nicht mal trauen mein Fahrrad in der Innenstadt draußen über Nacht (vor dem Haus!) stehen zu lassen. ;-(
Für mich leider das gleiche Problem wie mit E-Autos
... nur für gut Situierte mit entsprechenden Wohnsituationen
also ich bin dafür, dass viele dieser Helikoptereltern die täglich (auf den letzten Drücker) ihren Nachwuchs zur Schule bringen und wieder abholen, auf Lastenfährräder umsteigen

Das wäre für die Eltern wenigstens ein wenig Bewegung...
... möglich aber, dass da manches Kind aber nicht (mehr) reinpasst
Juhu, noch mehr Fahrradschrott auf dem Gehsteig. Dann bitte noch mehr Parkplätze streichen, durch unsere eifrigen Politessen kann die Stadt dadurch sogar noch mehr Geld einnehmen!
Und wenn das alles so Umweltfreundlich sein soll, warum wird das Fahrrad mit E-Motor (Lithium Akku, Kupfer, etc), welches schlechter für die Umwelt ist, mehr gefördert als das ohne? Richtige Umwelthelden in der Stadtverwaltung...
Also das mit den freunden bringen und abholen wenn man nicht gelesen hätte, man würde es nicht glauben. Sehr oft ist man versucht zu fragen, was trinkt oder raucht ihr vlt, denn anders lassen sich solche aussetzer nicht erklären.
Diese FahrradSUV werden die Verkehrssituation in Bamberg massiv beeinträchtigen. Wo sollen denn dann weiterhin diese Vehikel geparkt werden, so einfach in die Gegend donnern, wie das mit den Fahrrädern meist geschieht geht das nicht. Vielleicht kann man das Geld ja für was Vernünftiges rausschmeißen, den Grünen wird sicher was einfallen,