Bamberger Blues- und Jazzfestival zieht Massen an - Auftritt von Woodstock-Veteran
Autor: Redaktion
Bamberg, Montag, 10. August 2026
Das Bamberger Blues- und Jazzfestival hat laut Angaben des Veranstalters rund 150.000 Besucher angezogen. Zu den musikalischen Höhepunkten zählten die Auftritte einer legendären Rockband und eines Woodstock-Veteranen.
Zehn Tage Musik, mehr als 60 Live-Konzerte, internationale Stars und rund 150.000 Besucherinnen und Besucher: Das Stadtmarketing Bamberg zieht eine positive Bilanz des 19. Internationalen Sparda-Bank Blues- & Jazzfestivals.
Vom 31. Juli bis 9. August 2026 hatte sich die gesamte Region Bamberg einmal mehr in eine große Bühne für Blues, Jazz und verwandte Musikstile verwandelt. Auf der Böhmerwiese, auf dem Maxplatz und bei zahlreichen zusätzlichen Konzerten in Stadt und Landkreis erlebten die Gäste ein Festival, das in seiner Größe, Qualität und besonderen Atmosphäre weit über die Region hinausstrahlt.
Zu den musikalischen Höhepunkten gehörten in diesem Jahr die Auftritte der britischen Rock- und Blueslegenden The Animals, des Woodstock-Veteranen Miller Anderson und des deutschen Ausnahmegitarristen Henrik Freischlader. Auch Künstlerinnen und Künstler wie Vanja Sky, Pristine, Blues Company, Muddy What?, die Latvian Blues Band, Jimmy Reiter Band & Horns, Zed Mitchell, Stephanie Lottermoser und viele weitere sorgten für ein hochklassiges internationales Programm. Das offizielle Festivalprogramm umfasste mehr als 60 Konzerte und Veranstaltungen.
Friedlich, entspannt und voller Lebensfreude
Besonders erfreulich ist für die Veranstalter der ausgesprochen friedliche Verlauf des Festivals. Trotz der enormen Besucherzahlen gab es keine nennenswerten Zwischenfälle. Zehntausende Menschen unterschiedlichster Generationen, Herkunft und musikalischer Vorlieben feierten gemeinsam, entspannt und friedlich in der Bamberger Innenstadt und in der Region.
Auch das Wetter spielte mit. Bei sommerlichen Temperaturen blieben Gewitter und schwere Unwetter während des Festivals aus. Damit bot Bamberg über zehn Tage hinweg die Kulisse für ein außergewöhnliches Open-Air-Erlebnis.
Klaus Stieringer, Festivalgründer, Festivalleiter und Geschäftsführer des Stadtmarketings Bamberg, zieht ein entsprechend positives Fazit: "Was wir in diesen zehn Tagen erleben durften, macht mich unglaublich dankbar. Rund 150.000 Menschen haben gemeinsam Musik gehört, getanzt, gelacht und gefeiert. Und das friedlich, respektvoll und mit einer Atmosphäre, die man nicht organisieren oder verordnen kann. Sie entsteht, wenn Menschen sich wohlfühlen und Musik sie miteinander verbindet."
Für Stieringer ist der Erfolg weit mehr als eine beeindruckende Besucherzahl: "Bamberg war in diesen Tagen die Hauptstadt des Blues und Jazz. Wenn internationale Künstler auf unserer Bühne stehen, wenn Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus wegen dieser Musik nach Bamberg kommen und wenn sich eine ganze Stadt auf dieses Festival einlässt, dann ist das aktive Kultur- und Standortpolitik. Wir zeigen damit, dass eine Stadt unserer Größe kulturell international wahrgenommen werden kann."