Wie die Stadt Bamberg berichtet, stand vor 72 Jahren zum ersten Mal eine große Krippe am Schönleinsplatz und habe nicht nur die Augen der Kinder zum Leuchten gebracht. In ihrer jetzigen Form sei die bekannteste und traditionsreichste Großkrippe in Bamberg dann erstmals 1963 aufgestellt worden. Eine lange Tradition, auf die man in den Bamberger Service Betrieben (BSB) sehr stolz sei.

„Wir freuen uns, diese Tradition pflegen und erhalten zu dürfen. Die Krippe am Schönleinsplatz ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Bamberger Krippenweges. Und so soll es auch bleiben“, erklärt Michael Böhm, Leiter der Grünanlagen-Abteilung der BSB.

"Fast ein ganzes Jahr warteten Maria, Josef, das Jesuskind und all die anderen Figuren – sorgfältig gehüllt in schützende Tücher – im Keller der Bamberger Service Betriebe auf ihren alljährlichen Auftritt", heißt es. In dieser Woche bauten die Mitarbeiter der BSB nun mit viel Liebe und Hingabe die Weihnachtskrippe am Schönleinsplatz auf, damit sie pünktlich zum 1. Advent in weihnachtlichem Glanz erstrahlt.

Insgesamt werden mit den Figuren des Bildhauers Hermann Leitherer vom 27. November 2022 bis zum 8. Januar 2023 vier verschiedene biblische Szenen dargestellt: die Verkündigung, die Herbergssuche, die Geburt Jesu und die Anbetung der Könige. Eine Änderung gebe es aber in diesem Jahr: Die Beleuchtung werde aufgrund der Energiekrise analog zur Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt per Zeitschaltuhr verkürzt.