Den Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Bamberg steht derzeit rund ein Fünftel des ärztlichen und pflegerischen Personals nicht zur Verfügung, weil Beschäftigte oder Familienangehörige mit dem Coronavirus infiziert sind.

Im gemeinsamen Katastrophenstab von Landkreis und Stadt Bamberg unter der Leitung von Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp wurde deutlich, dass dies in der Pandemie die aktuell größte Herausforderung darstellt, wie das Landratsamt Bamberg mitteilt.

Bamberg: Nur rund ein Fünftel des ärztlichen und pflegerischen Personals verfügbar

Nach der Ankündigung des Bayerischen Ministerpräsidenten, die einrichtungsbezogene Impfpflicht vorerst auszusetzen, warten die Gesundheitseinrichtungen in der Region auf weitere Informationen. Davon unberührt bleibt die Verpflichtung der Einrichtungen, zweifelhafte Atteste und nicht geimpfte Beschäftigte zum Stichtag 15. März an das Gesundheitsamt zu melden. Neu eingestellt werden können weiterhin nur geimpfte Personen. 

Leicht angestiegen ist die Zahl der Patienten, die wegen einer Infektion in Behandlung sind: Derzeit betrifft dies 49 Menschen, zwei hiervon sind auf der Intensivstation. Das Impfzentrum bereitet sich auf die vierte Impfung in Pflegeeinrichtungen vor.