Bamberg: "Fahrradausflug durch die Welterbestadt" - Rund 30 Bürger on Tour
Autor: Redaktion
Bamberg, Dienstag, 17. Mai 2022
In Bamberg fand am Tag der Städtebauförderung die Veranstaltung "Bamberg on Tour" statt. Rund 30 Bürger nahmen an dem "Fahrradausflug durch die Welterbestadt" teil.
Sonnenschein, kaum eine Wolke und 27 Grad: Der zweite Samstag im Mai war wie gemacht für einen Fahrradausflug durch die Welterbestadt. Und so folgten auch rund 30 Bürger:innen der Einladung zu „Bamberg on Tour“ am und zum Tag der Städtebauförderung, verkündet die Stadt Bamberg.
Sie sollten es nicht bereuen. „Das war super heute, eine sehr schöne Tour“, ist Teilnehmerin Claudia Popp am Ende begeistert. Was ihr besonders gefallen hat? „Das Schloss Geyerswörth war ganz toll“, erhebt die Radlerin gleich die erste von vier Stationen mit Projekten der Städtebauförderung zum Höhepunkt der Tour.
Mitten im komplett eingerüsteten Innenhof des Denkmals erzählt Finanzreferent Bertram Felix mit großer Sachkenntnis von der Geschichte des Schlosses und dessen Sanierung. Großen Eindruck hinterlässt auf Teilnehmer Wolf Strecker die Akribie, die hier bei der Renovierung des historischen Dachstuhls an den Tag gelegt wird:
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„Die verschiedenen Tests, die hier durchgeführt wurden, machen deutlich, dass es sich die Stadt nicht leicht macht, mit diesen Maßnahmen, sondern dafür hohe Qualitätsmaßstäbe anlegt.“ Für die Ertüchtigung von Schloss Geyerswörth sind 21,9 Millionen Euro veranschlagt, aktuell liegt die Stadt laut Felix sogar rund eine Million günstiger.
„Der Plan ist, dass wir bis Ende 2023 fertig werden, aber angesichts der aktuellen Entwicklungen durch den Krieg in der Ukraine und der Rohstoffknappheit muss man abwarten, ob das zu halten ist“, erklärt der Finanzreferent auf Nachfrage.
Dass solche Projekte überhaupt realisiert werden können, verdankt die Stadt Bamberg dem Förderinstrument „Städtebauförderung“, bei dem sich Bund, Land und die jeweilige Stadt oder Gemeinde partnerschaftlich engagieren.
„Das ist ein relativ altes Förderinstrument, das es bereits seit 1971 gibt. Eine Grundvoraussetzung ist die Bürgerbeteiligung im Vorfeld der Festsetzung von Sanierungsgebieten, um die Sanierungsmaßnahmen mit einer breiten Akzeptanz in der Bürgerschaft initiieren zu können“, erklärt Vesna Okanović aus dem Stadtplanungsamt der Radgruppe.