Das Amt für Inklusion der Stadt Bamberg bietet ab dem 03. Januar 2022 in Kooperation mit interkulturellen Gesundheitsmediatorinnen und -mediatoren des Gesundheitsprojekts „Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Bayern“ (MiMi-Bayern) sowie den Mitgliedern des Migrantinnen- und Migrantenbeirats eine mehrsprachige Telefonberatung rund um das Thema Corona an, teilt die Stadt Bamberg mit.

Das neue Beratungsangebot richte sich an alteingesessene und zugewanderte Menschen in Bamberg und ergänze das telefonische Corona-Beratungsangebot der Stadtverwaltung beispielsweise auf Englisch, Arabisch, Russisch oder Persisch (weitere Sprachen auf Anfrage).

"Ehrenamtliche und Mitarbeitende der Stadtverwaltung helfen bei Fragen zu neuen Regeln, Impf- und Testmöglichkeiten oder gesuchten Ansprechpartnern. Eine medizinische oder rechtsverbindliche Beratung erfolgt nicht. Das Bürgertelefon ist ab Montag, den 03.01.2022 täglich unter der 0951/87-2525 erreichbar (montags bis donnerstags 9 bis 15 Uhr sowie freitags 9 bis 12 Uhr)."

Das mehrsprachige Angebot findee nicht zu einer bestimmten Sprechstunde statt, sondern werde mit Interessierten persönlich vereinbart.

Das Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Bayern“ (MiMi-Bayern) verfolge das Ziel, durch mehrsprachige und kultursensible Aufklärung die Gesundheitskompetenz von Migrant:innen zu fördern. Seit fast zehn Jahren sei Bamberg einer von 15 bayerischen Projektstandorten.

Die Koordinierungsstelle im Amt für Inklusion der Stadt Bamberg in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Bamberg und dem Träger EMZ habe in den letzten Jahren zahlreiche "engagierte Migrant:innen zu sogenannten Interkulturellen MiMi-Mediator:innen geschult", die ihr Wissen in ihrer Muttersprache an Landsleute in der Region Bamberg weitergäben.