Bamberg bietet Anlaufstelle für Angehörige von Erdbebenopfern - auch auf arabisch und türkisch
Autor: Redaktion
Bamberg, Dienstag, 14. Februar 2023
Die Stadt Bamberg bietet ab sofort eine Anlaufstelle für die Angehörigen von Erdbebenopfern. Der Kontakt kann auch auf arabisch und türkisch erfolgen.
Für in Bamberg lebende Menschen mit Angehörigen im Erdbebengebiet in der Türkei und in Syrien stellt die Stadt Bamberg ab sofort Ansprechpartner in der Verwaltung zur Verfügung. Wie die Stadt Bamberg berichtet, werde sie dabei vom Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt unterstützt.
Bambergs zweiter Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp betont, dass er in den vergangenen Tagen vielfach von Mitbürgerinnen und Mitbürgern auf die Situation ihrer Angehöriger in der Türkei angesprochen worden sei.
In der Stadt habe sich bereits ein breites ehrenamtliches Netzwerk gebildet, in der die türkische und syrische Gemeinschaft und auch der Migrantinnen- und Migrantenbeirat eingebunden seien.
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Glüsenkamp: „Die faktische Situation in der Türkei und in Syrien ist derzeit schwierig, da die Botschaften und Konsulate für die Visumserteilung überlastet sind. Wir wollen als Stadt aber Ansprechpersonen für Fragen und Hilfestellung bieten.“ Die Stadtverwaltung organisiert deshalb Telefonsprechstunden auf türkisch und arabisch und ermöglicht zügige Verfahren in der Ausländerbehörde.
Direkt eingebunden ist auch Nuray Fidangül Bünül vom Migrantinnen und Migrantenbeirat und Mehmet Cetindere als Vorsitzender der Ditib in Bamberg.
„Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Menschen in der Türkei und in Syrien. Wir versuchen gemeinsam so gut es geht von Bamberg aus zu unterstützen“, so Cetindere zur schwierigen Lage.
Informationen für Bürgerinnen und Bürger mit Angehörigen im Erdbebengebiet in der Türkei und Syrien
Diese Informationen finden Sie auf Deutsch, Arabisch und Türkisch unter: www.stadt.bamberg.de/Ausländerwesen/