Ein schwerer Verkehrsunfall, an dem ein 26-jähriger Verkehrsteilnehmer beteiligt war, hat sich am Samstagmittag (26. Juni 2021) auf der A9 zwischen München und der Rastanlage Greding ereignet. Der 26-Jährige fuhr mit seinem Auto, an dem ein Hänger befestigt war, auf der rechten von drei Fahrspuren auf der Autobahn. 

Ein 63-jähriger Autofahrer aus Mönchengladbach fuhr auf der mittleren Spur. Aus bislang ungeklärten Gründen scherte der 63-Jährige plötzlich nach rechts hinter den Anhänger des 26-jährigen Scheßlitzers ein. Da der 63-Jährige noch recht schnell unterwegs war, fuhr er quasi ungebremst auf den Anhänger auf, wodurch der Anhänger vom Auto des 26-Jährigen gerissen wurde und nach rechts von der Fahrbahn schleuderte. 

Schwerer Unfall auf der A9: Zwei Menschen verletzt

Das Auto selbst wurde nach links über alle drei Fahrbahnen geschleudert. Der 63-Jährige verlor zudem ebenfalls die Kontrolle über seinen Wagen - er überschlug sich auf der Autobahn und blieb auf der rechten Fahrspur auf dem Dach liegen. 

Der 26-Jährige erlitt durch den Unfall ein Schleudertrauma und wurde mit einem Rettungswagen in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Feucht am Sonntag (27. Juni 2021) in einer Pressemitteilung berichtet, wurde der 63-jährige Autofahrer am Kopf, Brust- und Bauchraum verletzt, weshalb er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden musste. 

Die A9 war in Richtung München für längere Zeit komplett gesperrt. Zudem bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Auch die Umfahrungsstrecken waren
überlastet. Die Beamten der Verkehrspolizei Feucht leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Unfallverursacher ein.