22 Künstler entdecken Hollfeld

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Dieses Bild von Christel Goller schmückt das Plakat zu den 21. Oberfränkischen Malertagen. Repro: Barbara Pittner
Dieses Bild von Christel Goller schmückt das Plakat zu den 21. Oberfränkischen Malertagen.  Repro: Barbara Pittner
Bürgermeisterin Karin Barwisch sowie Karin Dietel und Christel Gollner von den Oberfränkischen Malertage präsentieren das Plakat. Foto: Barbara Pittner
Bürgermeisterin Karin Barwisch sowie Karin Dietel und Christel Gollner von den Oberfränkischen Malertage präsentieren das Plakat. Foto: Barbara Pittner
 
Karin Dietel und Christel Gollner von den Oberfränkischen Malertage präsentieren das Plakat. Foto: Barbara Pittner
Karin Dietel und Christel Gollner von den Oberfränkischen Malertage präsentieren das Plakat. Foto: Barbara Pittner
 

Die 21. Oberfränkischen Malertage gehen in der Fränkischen Schweiz über die Bühne. 120 Arbeiten sollen in einer Woche entstehen.

Die Vorfreude war spürbar: Auf dem Tisch liegen farbenfrohe Plakate und Flyer, daneben ein paar künstlerische Entwürfe und ein Buch, das den Titel "Oberfränkische Malertage" trägt. Die anwesenden Damen erzählen von ihren Erfahrungen mit Malerei, Kunst und Kultur.

Karin Barwisch, Bürgermeisterin der Stadt Hollfeld, ist begeistert von der Aussicht, dass sich vom 24. bis 28. Mai in der Stadt in der Fränkischen Schweiz 22 Künstler umtun und ihre Eindrücke künstlerisch festhalten werden: "Sie nehmen unsere Stadt doch ganz anders wahr und entdecken Winkel, die wir Einheimischen nicht mehr registrieren." Dem können Karin Dietel, Vorsitzende, und Christel Gollner, Ehrenvorsitzende der Oberfränkischen Malertage, nur zustimmen.


Nun ist Hollfeld an der Reihe

1998 traf sich auf Initiative von Christel Gollner zum ersten Mal eine Gruppe von Künstlern in Weidenberg und hielt die Besonderheiten dieses Ortes auf der Leinwand fest. Damit waren die "Oberfränkischen Malertage" geboren, die seitdem jedes Jahr in einer anderen oberfränkischen Gemeinde gastieren. Nach Lichtenfels im Vorjahr ist nun Hollfeld an der Reihe.

Karin Dietel erinnert sich an die Anfänge der Kooperation. "Unser Anfrage bei der Stadt wurde sofort begeistert aufgenommen und seitdem planen und organisieren wir gemeinsam die Malertage in Hollfeld." Neben der Stadt sind noch die Hollfelder Kulturfreunde mit im Boot.

Am 24. Mai geht es los. Die 22 Künstler beginnen ihre Arbeitszeit mit einer Stadtführung, danach werden die Ateliers in dem Kulturzentrum St. Gangolf und im Witterhaus am Marienplatz eingerichtet und dann steht intensives Skizzieren, Zeichnen und Malen auf dem Programm. "Wir freuen uns, wenn uns über die Schulter gesehen wird und wir mit den Anwohnern ins Gespräch kommen." Christel Gollner erinnert sich an viele interessante Gespräche während der Zeit des intensiven Arbeitens.


Ausstellung im Juni und Juli

Nach den vier Arbeitstagen beginnt die organisatorische Arbeit, denn am 17. Juni wird um 11 Uhr die große Ausstellung in St. Gangolf in Hollfeld eröffnet. Die Organisatorinnen rechnen mit rund 120 Arbeiten, die in der genannten Zeit entstehen werden. Bis zum 15. Juli werden dann die Kunstwerke in St. Gangolf, im Wittauerhaus, in der Gaststätte "Zum Gerber", in der Pizzeria "Lucania", in der Islandbar "Nordlicht" und im Kunst & Museum in der Eiergasse zu sehen sein.