Da es bei der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes am Donnerstag ohnehin keinen Gegenkandidaten aus den eigenen Reihen gab, fiel das Wahlergebnis erwartungsgemäß einstimmig aus: Auf allen 22 gültigen Wahlzetteln war nur sein Name angekreuzt.
Im Beisein regionaler Parteiprominenz bis hin zum Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner hatte Back zuvor in einer teilweise sehr persönlichen, vor allem aber begeisternden Ansprache seinen Willen zur erneuten Kandidatur deutlich gemacht. "Es macht mir immer noch Spaß." Stichwortartig ließ er die wichtigsten Ergebnisse seiner zwei Amtsperioden Revue passieren und verwies auf zahlreiche Investitions- und Sanierungsmaßnahmen in den Ortsteilen der Marktgemeinde.
So sei das Baugebiet Kleinfeldlein auf gutem Weg, weitere Investoren in Aussicht. Das Gewerbegebiet in Großenbrach entwickle sich prächtig. Kindergärten, Schulen und Mehrzweckhallen in den Ortsteilen seien saniert und teilweise erweitert.
Trotz knapper Kasse wolle er weitere Maßnahmen vorantreiben. So sei als nächste Großinvestition die Generalsanierung der Steinacher Henneberg-Sporthalle vorgesehen. Back: "Ein finanzieller Kraftakt." Förderlich für Bad Bocklet sei auch seine Mitgliedschaft in etlichen Verbänden und Ausschüssen. "Dort kann ich viel für Bad Bocklet erreichen."
Landrat Thomas Bold, der in seiner Funktion als CSU-Kreisvorsitzender die Wahl geleitet hatte, dankte Back für seine "hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung" im CSU-Kreisverband und im Kreistag. Er lobte unter anderem Backs Einsatz für Schloss Aschach und seine Mitarbeit im Bäderland Bayerische Rhön. "In Bad Bocklet wird nicht nur mitgedacht, sondern oft auch vorgedacht." Dies sei ein Verdienst Wolfgang Backs, der sich auch im bayerischen Finanzministerium "einen guten Namen gemacht" habe.