Zweiter Bürgermeister Steffen Schneider erläuterte in der vergangenen Sitzung des Marktgemeinderats Geroda die über- und außerplanmäßigen Ausgaben für die Haushaltsjahre 2017 und 2018. Die wesentlichen Überschreitungen, die bereits durch Gemeinderatsbeschlüsse abgesegnet wurden, genehmigten die Räte nachträglich einstimmig.

Festgestellt wurden auch die Jahresrechnungen 2017 und 2018. Die Differenzen, im Jahr 2017: 150 000 Euro, im Jahr 2018 : 2,36 Euro waren der allgemeinen Rücklage zugeführt worden. Bürgermeister Alexander Schneider wurde einstimmig entlastet. Dieser gab eine Vorschau der für dieses Jahr vorgesehenen Projekte. So soll unter anderem heuer die Sanierung der Wasserversorgung einer Teilfläche zwischen Boxhecke und Hochbehälter abgeschlossen werden. An verschiedenen Wegen sind noch einige Bankette herzurichten. Auch soll die Verschönerung des Löschteichs in Platz in Angriff genommen werden.

Hauptsächlich werden die Geröder jedoch mit dem anstehenden Dorffest zum 675-jährigen Bestehen, im Juli in Geroda, 2021 in Platz, beschäftigt sein. Hierzu findet am Donnerstag, 23. Januar, um 19 Uhr im Bürgerhaus in Geroda eine Informationsveranstaltung statt, zu der alle Bürger eingeladen sind. Bei dieser Veranstaltung soll auch das grobe Konzept des Festes in Platz vorgestellt werden, hieß es. Behandelt wurde auch die Einbeziehungssatzung einer Teilfläche in Oberleichtersbach im Gemeindeteil Breitenbach. Diese betrifft die Marktgemeinde Geroda nicht. Deshalb hatten die Räte auch keine Einwände anzubringen.

Räudiger Fuchs

Zur Sprache kam zudem der Fund eines weiteren räudigen Fuchses. Sollten sich Hunde anstecken, sei die Krankheit nicht tödlich, sondern könne behandelt werden, wusste Schneider. Betroffene sollten sich an den Tierarzt wenden.