Das künftige Baugebiet befindet sich nördlich des Baugebiets "Maria-Stern-Straße" und soll je nach Bedarf bzw. Nachfrage Stück für Stück erschlossen werden. Auch dort gelte das Sonderprogramm der Marktgemeinde Bad Bocklet zur Förderung von jungen Familien: Beim Kauf eines Bauplatzes wird pro Kind ein Zuschuss gewährt. "Hier eröffnen sich für den den Ortsteil Steinach weitere nachhaltige Entwicklungschancen für die Zukunft" meinte Wolfgang Back.
Aber die Gemeinde hat noch mehr getan, um Steinach für junge Familien attraktiv zu machen, wie Wolfgang Back erläuterte. So wurden für Steinachs Schulhaus teilweise neue Schultische und -bänke angeschafft, außerdem wurden Schränke und Stapelbänke für die jahrgangsgemischten Klassen erworben.
Eine neue PC-Mulituser-Station für Schüler wurde ebenso eingerichtet wie eine "Mathematik-Lernwerkstatt". Auch für das Lehrerzimmer gab es einen neuen PC.

Für Kinder unter drei Jahre

Im Kindergarten wurden Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen, hierfür wurde der Kindergarten in Steinach, dessen Träger der Markt Bad Bocklet ist, umgebaut und die Ausstattung an den neuen Erfordernissen angepasst. Auch an den Personalkosten beteiligte sich der Markt mit einem Anteil von 83 000 Euro. Außerdem wurde in Steinach ein Skate r platz gebaut.
Aber auch für die alteingesessenen Steinacher ist einiges getan worden, wie Wolfgang Back aufzählte: Am Rande des Neubaugebietes "Sechs Äcker II" sei die alte Trafostation des Überlandwerks neu gestrichen und auf dem Dach ein Storchennest aufgesetzt worden, was das Ortsbild verschönere. Dazu gekommen seien die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in den Ortsdurchfahrten von Steinach und Roth sowie teilweise "Am Quästenberg", die Erneuerung der Lautsprecheranlage im Friedhof (mitBeteiligung der Jagdgenossen) und der Abschluss des DSL-Ausbaus in Steinach, Roth und Nickersfelden und die Asphaltierung des Radwegs von Steinach nach Premich innerhalb der Gemarkung Steinach. Die Kosten für die Umrüstung für das schnellere Internet hätten bei 115 000 Euro gelegen.
Wolfgang Back blickte aber auch voraus: Die Hennebergsporthalle wird im Bereich der Lüftung, Heizung und im Brandschutzbereich saniert werden müssen.

Neue Arbeitsplätze

Altbürgermeister Helmut Schuck sprach Wolfgang Back ein Kompliment aus: er bemühe sich, alle Gemeindeteile gleich zu behandeln. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Investitionen in die Kur allen Ortsteilen zugute komme, ebenso wie das Gewerbegebiet in Großenbrach: hier wie dort seien viele Arbeitsplätze entstanden.
Dennoch fand Helmut Schuck auch kritische Worte: "Die Flurwege werden vernachlässigt, der Wege-Unterhalt in diesem Bereich ist miserabel." Hier sollte mehr investiert werden, zumal nach der Flurbereinigung die Wege sehr gut in Schuss gewesen seien. Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung hätte kritischer geprüft werden müssen. Sie sei noch nicht in so schlechtem Zustand gewesen, dass sie hätte ausgewechselt werden müssen, zumal die Anlieger für die Kosten hätten aufkommen müssen.
Wolfgang Back sagte zu, dass er das Thema Flurwege bei der nächsten Zusammenkunft mit den Jagdgenossen ansprechen werde.
Josef Roth stellte die Frage, warum in Roth nach dem Umbau der Straßenbeleuchtung so viele Lampen stünden. Früher standen in manchen Bereichen weniger, was Strom gespart hätte. Wolfgang Back sagte, dass man hier der Meinung von Experten gefolgt sei.