Druckartikel: Weichtungen ist überlegen, bleibt aber sieglos

Weichtungen ist überlegen, bleibt aber sieglos


Autor: Redaktion

LKR Bad Kissingen, Sonntag, 23. Oktober 2016

Maßbachs Sebastian Händel ist für die DJK einfach nicht zu stoppen. In Pfändhausen wollen sich nicht alle Spieler gleichermaßen verausgaben.


DJK Weichtungen - TSV Maßbach 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Moritz Keller (25.), 1:1 Leon Kilian (62.), 1:2 Stefan John (71.). Gelb-Rot: Alexander Heck (69., Maßbach). Bes. Vorkommnis: Alexander Seufert (Weichtungen) pariert Foulelfmeter von Alexander Heck (54.).
Kellerduell in Weichtungen. "Und das spielerische Niveau war äußerst überschaubar", berichtete Weichtungens Pressewart Volker Kneuer. "Trotzdem waren wir zunächst die bestimmende Mannschaft, haben daraus aber kein Kapital geschlagen." Umso ärgerlicher für die Platzherren, dass die Maßbacher durch Moritz Keller in Führung gingen und sich von der anfänglichen Überlegenheit der Weichtunger so gar nicht aus der Ruhe bringen lassen wollten. Als DJK-Keeper Alexander Seufert einen Strafstoß von Alexander Heck entschärfte, schien sich das Blatt zugunsten der Gastgeber zu wenden. 1#googleAds#100x100 Tatsächlich brachte Leon Kilian den Ball zum Ausgleich in den Maschen unter. "Doch was wir dann in personeller Überzahl auf die Beine stellen, ist einfach viel zu wenig. Maßbach war an diesem Tag keinesfalls die bessere Mannschaft, aber macht in Unterzahl sogar noch den entscheidenden Führungstreffer." Sebastian Händel war Dreh- und Angelpunkt des ganzen Spiels. Zwar habe man gleich zwei Bewacher auf Händel angesetzt, aber ausschalten ließ sich der Maßbacher Wirbelwind nicht. "Trotzdem müssen wir gegen solche Gegner die Punkte machen, um uns aus dem Tabellenkeller irgendwann zu befreien." bit

TSV Rothhausen/Thundorf - DJK Salz 0:6 (0:2). Tore: 0:1 Oliver Stumpf (20.), 0:2, 0:3, 0:4 Nico Rauner (30., 50., 60.), 0:5 Chris Schmitt (70.), 0:6 Michael Neugebauer (80.).
In allen Belangen unterlegen waren die Rothhäuser und Thundörfer, bei denen schon nach 45 Minuten die ersten Köpfe hingen. "Die Platzherren haben im ersten Durchgang kein einziges Mal auf unser Tor geschossen", berichtete DJK-Abteilungsleiter Volker Straub. Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild. "Es war das klassische Spiel auf ein Tor", so Straub. "Am Ende hat man überhaupt keine Gegenwehr mehr gespürt." Ähnlich die Einschätzung von Seiten des TSV, wo man in dieser Partie nicht den Hauch einer Chance verspürte und sich mit letzter Kraft vor einer Blamage retten wollte, was aber nicht in Gänze gelang. "Wir sind zu keiner Phase überhaupt in dieses Spiel gekommen. Daher geht der Sieg auch in dieser Höhe für die Gäste absolut in Ordnung", so TSV-Vorsitzender Fabian Wiener. bit

TSV Pfändhausen - FC Rottershausen 2:3 (2:1). Tore: 1:0 André Wetterich (18.), 1:1 André Seufert (26., Foulelfmeter), 2:1 André Wetterich (45.), 2:2 Daniel Sauter (50.), 2:3 Christoph Helfrich (53.).
Pfändhausens Abteilungsleiter Roland Zimmermann war völlig bedient nach dieser Niederlage: "Wir haben uns selbst geschlagen." Zwei Gegentore kreidet Zimmermann dem TSV-Keeper Tobias Pfeffermann an, der in der 26. Minute zu spät kam und mit seiner verunglückten Rettungstat den Gegner einfach abräumte. Beim zweiten Rottershäuser Treffer habe sich der Torsteher ebenfalls gewaltig verschätzt. "Letztlich hat sich Rottershausen den Sieg doch verdient, weil sie einfach viel mehr kämpfen wollten. Der Gegner ist gerannt, bis er Krämpfe bekommen hat, bei uns wollten sich leider nicht alle Spieler gleichermaßen verausgaben. Diese Einstellung können wir im Abstiegskampf nicht hinnehmen. Ich bin sauer darüber, wie wir uns präsentiert haben. Ein paar Spieler waren mit den Gedanken ganz woanders." bit

VfB Burglauer - DJK Burghausen/Windheim 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Christopher Schnaus (21.), 2:0 Sven Bötsch (50., Foulelfmeter). "Auf jeden Fall verdient", bewertete Burkhard Mangold den 2:0-Erfolg des Titelaspiranten VfB Burglauer. Dabei waren die Hausherren angesichts des starken personellen Aderlasses durch den Ausfall einiger Leistungsträger mit gemischten Gefühlen in diese 90 Minuten gegangen. "Aber die Trainer haben die Mannschaft gut eingestellt", lobte Mangold. Der VfB habe über weite Strecken dominiert, die DJK verzeichnete ihre erste große Chance nach 70 Minuten durch einen Kopfball von Mirko Kleinhenz an den Innenpfosten. Christopher Schnaus nahm genau Maß, als er nach einem Ruck-Pass das 1:0 erzielte. Kurz vor der Pause vergaben Pascal Schöfer und Dominik Ruck das 2:0. Das fiel bald nach Wiederbeginn, als Sven Bötsch vom Elfmeterpunkt erfolgreich war. In der Folge versuchte sich Burghausen immer wieder aufzubäumen. Vergebens. Kleinhenz visierte zwar noch den Pfosten an, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. rus

FC Reichenbach - SpVgg Haard 4:0 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Patrick Weisenseel (15., 87.), 3:0 Johannes Katzenberger (89.), 4:0 Jannik Schäfer (90.).
Gegen die vom Gast aufgebaute Mauer agierten die Teutonen weitgehend ideenlos. Selbst nach dem Führungstreffer von Patrick Weisensee nach der Hereingabe von Julian Hergenröther änderte sich wenig am Geschehen, weil die Haarder gar nicht daran dachten, die Defensive zu lockern. So dauerte es bis zum zweiten Hochkaräter bis in die Mitte der zweiten Halbzeit hinein, da scheiterte Patrick Weisenseel freistehend am Oldie im Tor der Spielvereinigung, Peter Haupt. Dieser wurde ein zweites Mal bezwungen, als Johannes Katzenberger zu einem Solo ansetzte und im richtigen Zeitpunkt auf Patrick Weisenseel passte. Dann netzte Katzenberger auf Vorlage von Jannik Schäfer ein, eine Minute später war es umgekehrt. sbp

DJK Waldberg - TSV Steinach 4:3 (2:2). Tore: 1:0 Patrick Seufert (16.), 2:0 Julian Raab (36.), 2:1 Maximilian Hein (38.), 2:2 Joshua Jung (40.), 3:2 Kevin Schuck (51. Eigentor), 3:3 Maximilian Hein (75.), 4:3 Julian Raab (83.).
"Ein Arbeitssieg", atmete Waldbergs Pressewart Sebastian Arnold erleichtert auf. "Wir haben spielerisch nicht überzeugt. Aber nach Steinachs Ausgleich zum 3:3 ist noch einmal ein Ruck durch unsere Mannschaft gegangen. Wir wollten den Sieg." Für den sorgte Julian Raab, der seine Farben per Kopf in den sieben Himmel beförderte. Zuvor hatten die Zuschauer ein Duell nahezu durchgehend auf Augenhöhe auf einem tiefen, schwer bespielbaren und somit kräftezehrenden Platz gesehen. Zum Zungeschnalzen war Steinachs Anschlusstreffer zum 1:2 durch Maximilian Hein vom Strafraumeck in den Winkel. "Ein Traumtor, der Ball hat genau gepasst", schwärmte Arnold. rus