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Thulba hat in Burgwallbach eine harte Nuss zu knacken


Autor: Stephan Penquitt

LKR Bad Kissingen, Samstag, 12. November 2016

Zum Auftakt der Rückrunde reist der Herbstmeister zum SV Burgwallbach, den die Frankonen im Hinspiel noch klar mit 5:0 besiegen konnten.


Zum Auftakt der Rückrunde reist der souveräne Herbstmeister FC Thulba (1./36) zum SV Burgwallbach/Leutershausen (6./27), den die Frankonen im Hinspiel klar mit 5:0 besiegen konnten. Trotz der derzeit guten Verfassung des Tabellenführers dürfte die Aufgabe auf dem Sportgelände in Leutershausen eine von der kniffligen Art werden, denn die Truppe von Matthias Stumpf ist gerade zuhause brandgefährlich, konnte da schon sechs Mal dreifach punkten und erzielte mit 24 Toren die meisten Treffer aller Kreisliga-Teams auf eigenem Platz.
Fast schon traditionell führt Benedikt Floth auch in diesem Jahr mit 16 Treffern die Torjägerliste an, überließ zuletzt beim 6:4-Erfolg über Untererthal aber Mannschaftskollege und Vierfach-Torschütze Niklas Schrenk die Rolle des Matchwinners. 1#googleAds#100x100 Frankonen-Spielertrainer Viktor-Kleinhenz stuft den Gegner als spielstark ein, doch seine eigene Truppe löst auswärts nahezu alle Aufgaben mit Bravour und ist in der Fremde noch ohne Niederlage. Jüngst behielten die Frankonen auch bei Titelmitkonkurrent Bad Königshofen (2:1) durch Tore von Marius Schubert und Julian Wüscher relativ souverän die Oberhand.
Rufen die Gelb-Schwarzen ihr Potenzial ab, sollte auch die harte Nuss Burgwallbach geknackt werden können.


TSV Rannungen darf wieder ran

Eine unfreiwillige Spielpause bekam der TSV Rannungen (5./28) am vergangenen Wochenende verordnet, nachdem die Partie bei den Sportfreunden Herbstadt der Witterung zum Opfer fiel und das Wiedersehen Werner Köhlers mit seinem Ex-Verein auf ein späteres Datum verlegt werden musste. Dieses Wochenende peilen die Gücker die gleiche Strecke an, denn die Reise führt zum TSV Bad Königshofen (4./29), ebenfalls ein Verein, den Rannungens Coach schon einmal trainierte und der nur wenige Kilometer von Herbstadt entfernt ist. Allerdings treffen die Rannunger dort auf einen Gegner, der ebenfalls in der Spitzengruppe mitmischt und im Kampf um den Titel gerne bis zum Ende dabeibleiben möchte.
Zwar unterlagen die Kicker aus der Bädergemeinde zuletzt Tabellenführer Thulba auf eigenem Platz mit 1:2, hatten aber dagegen im Hinspiel in Rannungen mit 3:2 die Nase vorn. Damals machte die Köhler-Elf den einen oder anderen Fehler zu viel, den es jetzt zu vermeiden gilt, will man erfolgreich Revanche nehmen und an der Sarwanidi/Tüchert-Kombo in der Tabelle vorbeiziehen.


Hausen: weiter für Furore sorgen

Kaum einer hatte dem TSV Hausen/Rhön (2./32) den zweiten Platz zur Halbserie in der Kreisliga Rhön zugetraut, doch die Elf von Rainer Graumann straft bis dato alle Experten Lügen.
Zwar wusste man seit langem, das der TSV in der Offensive mit den drei Hautzinger-Brüdern sowie Flügelrenner Sebastian Jackisch ungemein Qualität besitzt, doch machte ihnen eine flattrige Abwehr oftmals einen Strich durch die Rechnung. In dieser Saison präsentieren sich die "Häusler" defensiv deutlich stabiler, so dass man in zehn von 15 Partien als Sieger vom Platz gehen konnte. Ein Team, das der Graumann-Truppe die Stirn bot, war der FC Untererthal (10./17), der im ersten Saisonspiel bei einer 3:1-Führung sogar kurz vor einem Dreier stand, ehe man in den Schlussminuten noch zwei Treffer zum 3:3-Endstand kassierte. Spiele mit Beteiligung von beiden Mannschaften sind von Haus aus extrem torreich, man nehme nur das jüngste 4:6 der Viktorianer in Burgwallbach. Trotz dieser Niederlage spielt die Hammer-Truppe bislang eine wirklich ordentliche Halbrunde, was mit dem derzeit zehnten Rang belohnt wird. Punkte in Hausen sind sicher ein Bonus, aber jederzeit möglich, falls man den Gegner möglichst vom Tor weghalten kann und selbst über die Tartler-Brüder und Routinier Andreas Weigand Nadelstiche zu setzen vermag.


Bad Brückenau hängt unten fest

Als der FC Bad Brückenau (12./14) zum Saisonstart den VfL/Spfr. Bad Neustadt (7./24) gleich mal mit 6:2 abkanzelte, war die Welt für die Sinntaler durchaus in Ordnung. Man hielt anfangs den Kontakt zur Spitzengruppe, während der Kontrahent nur schwerlich in die neue Runde fand. Vor dem anstehenden Rückrundenmatch sieht die Sache etwas anders aus.
Die Neuschter Truppe um Spielertrainer Thomas Gerhardt hat sich, auch dank ihrer Heimstärke und eines treffsicheren Maximilian Mosandl, peu-á-peu nach vorne gearbeitet, allerdings ohne große Möglichkeiten auf die Spitzenplätze, die vor der Runde anvisiert wurden. Die Bad Brückenauer von Philipp Jakobsche treten hingegen derzeit auf der Stelle und hängen im Keller fest.
Gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt konnten die Rot-Weißen nur in Nordheim (1:1) punkten, verloren aber die so wichtigen Heimspiele gegen Garitz (0:1) und Heustreu/Hollstadt (0:2). Von daher wäre ein Punktgewinn im Bäderduell in Bad Neustadt ungemein wichtig für das Selbstvertrauen.