TSV Erding - ERV Schweinfurt (Freitag, 20 Uhr)

Der Unterschied: Es handelt sich diesmal um den Beginn der Abstiegs- und nicht der Vorrunde. Und der findet ohne den VfE Ulm/Neu-Ulm statt, der seinen für Sonntag geplanten Auftritt im Icedome coronabedingt abgesagt hat. "Ulm hat drei positiv getestete Spieler, die in Quarantäne müssen", so Stephan Steinert, der bei den Mighty Dogs auch die Verbandsangelegenheiten regelt und im Hintergrund bereits an einem Nachholtermin arbeitet. "Eine Möglichkeit wäre der 11. März", stellt er ein Datum in den Raum, das vor dem letzten regulären Spieltag der Abstiegsrunde liegt und einer von zwei Terminen ist, die für solche Fälle von Seiten des Verbandes frei gehalten wurden.

Ein dicker Brocken für den ERV

Somit können sich die Schweinfurter auf ihren Auftritt in Erding konzentrieren und versuchen, es besser zu machen, als beim 2:6 zum Vorrunden-Auftakt im Oktober. Kein leichtes Unterfangen weiß Trainer Andi Kleider "denn Erding ist personell sicher besser besetzt als wir." Zwar konnten die Schweinfurter das Rückspiel im Icedome mit 6:3 für sich entscheiden, "aber da fehlten denen mit Daniel Krzizok und Florian Zimmermann auch zwei Top-Leute". Diese sind nun wieder an Bord und haben durch Tom Callaghan Verstärkung in Form eines dritten Ausländers bekommen, von denen aber nur zwei eingesetzt werden. Die Aufgabe für den ERV dürfte somit nicht leichter werden, was für die gesamte Abstiegsrunde gelten dürfte. Auch wenn die Tabelle, die normalerweise ja nicht lügt, in dieser coronageprägten Saison sicher nicht zu hundert Prozent aussagekräftig ist. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Schweinfurter die Vorrunde als Drittletzter abschlossen und auch im direkten Vergleich nur drei der kommenden sechs Gegner hinter sich gelassen hätten. Einer müsste noch dazu kommen, wenn das von Kleider vor Saisonbeginn genannte Ziel, "möglichst wenig mit dem Abstieg zu tun zu haben", erreicht werden soll.

Dieses Vorhaben muss zunächst ohne Joshua Bourne angegangen werden, der zwar keine schwere Bänderverletzung davongetragen hat, dennoch aber auf nicht absehbare Zeit fehlen wird. Da kommt die Absage gegen Ulm vielleicht gar nicht so ungelegen, bietet sie den Schweinfurtern, die alleine im Dezember zwölf Spiele und damit mindestens vier Partien mehr als jedes andere Team der Bayernliga absolviert haben, eine zusätzliche Verschnaufpause. Diese sollte dringend genutzt werden, um die Köpfe frei zu bekommen und die Fehlerquellen abzustellen, um nicht doch in die Play-Downs zu müssen, in denen die letzten vier Teams einen Absteiger ausspielen. Ob diese allerdings überhaupt stattfinden können, wird sich wohl erst zur Hälfte der Abstiegsrunde zeigen, wenn sich herauskristallisiert, ob der Spielplan coronabedingt haltbar sein wird.tipo

Verkürzte Vorrunde für den ESC Haßfurt

Anfang Oktober 2021, als es die Omikron-Variante des Covid-19-Virus noch nicht gab, schien es tatsächlich so, dass auch die anstehende Landesligasaison für die Haßfurter Hawks relativ reibungslos über die Bühne gehen könnte. Corona hat aber den Spielplan doch wieder gehörig durcheinander gewirbelt. Und zwar so sehr, dass die Haßfurter, obwohl die Vorrunde um zwei Wochen verlängert wurde, zwei ihrer eigentlich vier noch ausstehenden Auswärtspartien wohl nicht mehr austragen werden. "Da die Partien in Vilshofen und Waldkirchen aller Voraussicht nach nicht mehr neu terminiert werden, wird die Abschlusstabelle nach der Quotientenregel errechnet", verweist Frank Butz, der Eishockeyobmann beim Bayerischen Eissport-Verband, in einer schriftlichen Antwort auf eine entsprechende Frage.

Dann gelte die "Anzahl der Spiele durch Punkte, gerundet auf drei Stellen nach dem Komma,"so Butz. Dagegen stehen für die Hawks an diesem Wochenende offiziell noch die Spiele bei den Ice Dogs in Pegnitz (4./30) am Freitag (19.30 Uhr) sowie bei den Black Bears in Freising (9./12) am Sonntag (18 Uhr) auf dem Programm. Fraglich ist jedoch die Zusammenstellung deren Mannschaft. Nachdem das Corona-Virus in der vergangenen Woche zahlreiche Spieler in die Quarantäne zwang, geht es in dieser Woche um das sogenannte Freitesten. rn