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Grabfeld-Gallier wollen Überflieger erden


Autor: Redaktion

Großbardorf, Freitag, 07. Oktober 2016

Großbardorf bittet den VfB Eichstätt zum Topspiel. Die Grabfeld-Gallier würden den Oberbayern am Samstag gerne die zweite Saisonniederlage beibringen.
Großbardorfs Trainer Dominik Schönhöfer (im Hintergrund, links) weiß, dass gegen Spitzenreiter VfB Eichstätt auf seine Abwehrreihe um Manuel Orf eine Menge Arbeit zukommen wird.  Foto: Anand Anders


TSV Großbardorf - VfB Eichstätt (Samstag, 16 Uhr)
Wenn der Tabellenfünfte TSV Großbardorf (24 Punkte) den unangefochtenen Spitzenreiter VfB Eichstätt (37) empfängt, kann man getrost von einem Spitzenspiel sprechen. Dabei haben beide Teams beste Werbung für diese sicherlich hochinteressante Partie betrieben. Denn sowohl die Mannschaft von Dominik Schönhöfer als auch die Truppe von Gästecoach Markus Mattes haben aus ihren drei vergangenen Spielen jeweils die Höchstpunktzahl von neun Zählern errungen.Dabei setzte sich der Tabellenführer, der sich bereits am viertletzten Vorrundenspieltag die inoffizielle Herbstmeisterschaft sicherte, gegen Weiden (6:0), auf dem Kunstrasen von Don Bosco Bamberg (4:1) und zuletzt gegen Sand mit 4:3 durch. 1#googleAds#100x100 Die Grabfeld-Gallier gewannen zuhause gegen Erlenbach (4:0), gegen Neumarkt (1:0) und entführten am vergangenen Spieltag mit einem verdienten 2:1-Erfolg die drei Zähler aus Haibach.


Das Maß aller Dinge

Dass Eichstätt derzeit in der Bayernliga das Maß aller Dinge darstellt, steht außer Frage. "Eichstätt ist das Nonplusultra der Liga und für uns eine riesige Herausforderung", sagt Dominik Schönhöfer. Das zeigt aber auch die Schwere der Aufgabe für die Grabfelder auf. Vor allem die in 14 Partien erzielten 45 Treffer der Gäste, was einen Schnitt von 3,28 Toren pro Spiel bedeutet, nötigt ungeheuren Respekt ab. Dabei stechen vor allem Fabian Eberle, der vor der Saison aus Solnhofen zum VfB stieß, mit seinen 14 Toren, und Florian Grau heraus, der auch bereits zehn Mal eingenetzt hat. Da kommt wohl Schwerstarbeit auf die Defensivabteilung der Bardorfer um die Innenverteidiger Manuel Orf und Johannes Kanz zu. Aber auch die Defensive der Gäste um Keeper Jonas Herter musste erst 14 Gegentore hinnehmen. "Eichstätt hat eine sehr homogene Mannschaft, die von hoher spielerischer Qualität und großem Zusammenhalt geprägt ist und vom Trainer hervorragend geführt wird", sagt Schönhöfer.
Trotzdem würden die Grabfeld-Gallier den Oberbayern gerne die zweite Saisonniederlage beibringen. Dieses Vorhaben wird dadurch erschwert, dass neben den Langzeitverletzten Piecha, Wehr, Freund, Voll und Etzel, die definitiv ausfallen, der Bardorfer Coach voraussichtlich noch auf Flügelflitzer Björn Schönwiesner wegen Oberschenkelproblemen verzichten muss. Gut möglich, dass auch Tobias Breunig, der das Training unter der Wochen wegen gesundheitlicher Probleme abbrechen musste, nicht mitwirken kann. Wieder mit von der Partie werden aber der zuletzt fehlende Torjäger Pascal Stahl und außerdem André Rieß sein, der seine Rotsperre abgesessen hat. Das wird helfen, dass Schönhöfer eine Mannschaft aufs Feld schicken kann, die - wie immer - alles geben wird und sicher auch gegen den Überflieger der Liga bestehen will: "Wir dürfen uns nur sehr wenige Fehler erlauben und uns muss viel gelingen. Kurzum: Wir brauchen einen Sahnetag." Nach dem Spiel findet ab 18 Uhr im Sportheim das Federweißerfest der Grabfeld-Gallier statt.