Es klingelt wieder im Grabfeld
Autor: Redaktion
Großbardorf, Sonntag, 06. März 2016
Großbardorf gewinnt gegen Frohnlach hochverdient mit 2:0 und behauptet die Spitze.
TSV Großbardorf - VfL Frohnlach 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Simon Snaschel (24.), 2:0 Stefan Piecha (54.).
Nach den 90 Minuten waren sich alle Zuschauer, Spieler und auch beide Trainer einig, dass dieser Erfolg völlig verdient war: "Gratulation an Großbardorf. Sie haben das Match verdient für sich entschieden. Denn sie hatten weitaus mehr Spielanteile und auch die besseren Torchancen. Die bessere Mannschaft hat das Spiel gewonnen", gab Gästetrainer Stefan Braungardt fair in der Pressekonferenz zu. Er bestätigte auch, dass die individuelle Klasse der Platzherren den Ausschlag gegeben habe: "Großbardorf war uns spielerisch klar überlegen."
TSV-Coach Dominik Schönhöfer sah es ähnlich: "Sehr oft haben wir Situationen spielerisch gelöst. Die Leistung war eine Steigerung gegenüber Eltersdorf. Es war sicher ein Vorteil für uns, dass wir schon einmal gespielt haben.
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Frohnlach hat ein gutes Spiel abgeliefert, wir waren aber eindeutig besser." Er bescheinigte seiner Mannschaft eine von der ersten Minute an hochkonzentrierte Leistung. "Wir haben stets nach vorne gespielt und 90 Minuten Druck auf den Gegner ausgeübt. Das war unser bestes Spiel gegen Frohnlach, seit ich hier Trainer bin."
Nach Gelegenheiten für Simon Snaschel, Winterneuzugang Benjamin Freund und Dominik Zehe traf Simon Snaschel zur Führung der Grabfelder, als Frohnlachs Keeper nach einem langen Ball von Stefan Piecha etwas unmotiviert herauslief und vom Torschützen aus gut 30 Metern überlupft wurde. "Nach dem Zuspiel sah ich aus dem Augenwinkel, dass er raus, aber nicht an den Ball kommt. Da habe ich ihn direkt reingehoben", schilderte Snaschel die Szene.
In den zweiten 45 Minuten hatten die Gäste nur eine Chance, als nach einem Standard ein Pfadenhauer-Kopfball am Pfosten landete.
Doch zu diesem Zeitpunkt führte der Gastgeber bereits mit 2:0. Als die Oberfranken das Leder nicht aus der Gefahrenzone schlugen, nutzte dies Stefan Piecha. "Da habe ich spekuliert. Schön, dass es so geklappt hat. Unser Sieg war völlig verdient. Denn wir waren klar überlegen. Wir müssen aber noch konsequenter agieren. Der letzte Pass ist noch zu oft nicht angekommen. Es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben", urteilte der Torschütze, der nach eigenen Angaben keine Schwierigkeiten mit seinem Knie nach den 90 Minuten hatte. Wie Piecha befanden auch die übrigen TSV-Akteure den Dreier als verdient und waren folglich sehr zufrieden. Auch Björn Schönwiesner, der vor der Pause mächtig Wirbel auf der linken Außenbahn machte: "Dann ging mir aber etwas die Luft aus." Nicht aber der ganzen Mannschaft, die eine ordentliche Leistung insgesamt ablieferte und den Zuschauern mehrere gelungene Spielzüge auf dem seifigen Rasen bot, die aber nicht immer mit dem entscheidenden letzten Pass zum eigenen Mann abgeschlossen wurden.
Großbardorf: Wehr - Freund (84. Kirchner), Zang, Orf, Kornagel - Piecha - Rieß, Zehe, Schönwiesner - Snaschel (88. Katzenberger), Leicht (75. Rugovaj).