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Ein Sieg muss für die Grabfeld-Gallier her


Autor: Redaktion

Großbardorf, Freitag, 17. November 2017

Der TSV Großbardorf will gegen Schlusslicht FC Amberg die matte Heimbilanz aufpolieren.
Großbardorfs Torwart Marcel Wehr (links) will sich von den Angreifern des FC Amberg nicht überraschen lassen. Foto: Anand Anders


TSV Großbardorf - FC Amberg (Samstag, 14 Uhr)
Nachdem das vergangene Heimspiel gegen Bayern Hof den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel, erwartet der TSV Großbardorf (7./32) im letzten Heimspiel 2017 das Schlusslicht FC Amberg (18./11). Torwarttrainer Otto Dietz, zusammen mit Udo Eckert derzeit sportlich Verantwortlicher bei den Grabfeld-Galliern, warnt eindringlich davor, die Oberpfälzer nur nach ihrem Tabellenplatz zu beurteilen.

"Wir dürfen Amberg auf keinen Fall unterschätzen. Die Mannschaft hatte zwar einen Aderlass vor der Saison, hat aber einige erfahrene Spieler in ihren Reihen, die schon höherklassig gespielt haben. Sie sind sicher kein Fallobst. Besonders in der Defensive hat das Team eine ordentliche Qualität. Da wäre besonders Kapitän Kevin Kühnlein zu nennen. In der Bayernliga gibt es ohnehin keine leichten Gegner." Allerdings verlor die Truppe von Trainer Lutz Ernemann ihre fünf vergangenen Spiele.


Schlechte Heimbilanz

Für Dietz zählt nur ein Dreier. "Es ist ein Heimspiel, das wir unbedingt siegreich gestalten wollen. Wir möchten unsere Heimbilanz verbessern und unseren treuen Fans eine gute Leistung zeigen." In der Bioenergie-Arena gelangen dem TSV nur zwei Siege und vier Unentschieden bei drei Niederlagen. Das bedeutet den 15. Platz in der Heimtabelle. Auswärts dagegen liegt Großbardorf gleichauf mit Eltersdorf auf Platz eins.

"Nun peilen wir den dritten Heimsieg an", bekräftigt Dietz. Dieses Ziel soll, wenn es nach Dietz geht, mit Tempofußball erreicht werden. Er erwartet einen tief stehenden Gegner, der erst einmal sein Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit legen wird. "Im Training haben wir Spielzüge geübt, die eine solche Abwehr aushebeln soll. Ich bin guten Mutes, dass wir unser Ziel erreichen."


Den Abschluss suchen

Auch Marcel Wehr, Schlussmann des TSV, kennt nur eines: "Ein Heimsieg muss her. Meine Mitspieler müssen die Zweikämpfe annehmen und in der Offensive müssen wir die Chancen suchen, vor allem nicht klein-klein-spielen, sondern oft aufs Amberger Tor schießen", so Wehr. Er selbst stellt sich auch auf Arbeit ein. "Das mache ich immer so. Dann kann man nicht überrascht werden." Mit seinen bisherigen Saisonleistungen ist der 27-jährige Automobilverkäufer insgesamt zufrieden. "Ich glaube, dass ich bisher eine ordentliche Runde gespielt habe, aber es gibt sicherlich noch Luft nach oben."

Die Hausherren müssen die Partie mit dem gleichen Kader wie zuletzt angehen, zumal sich Marcel Hölderle wegen eines in Würzburg erlittenen Muskelfaserrisses ebenso in die Winterpause verabschiedet hat wie André Rieß, der versucht hatte, noch einmal voll ins Training einzusteigen. Doch diese Versuche waren nicht erfolgreich. "Somit stellt sich die Elf von alleine auf", sagt Dietz. Wie immer nach dem letzten Heimspiel des Jahres spendiert der TSV Großbardorf auch diesmal Glühwein und Gebäck.