Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juni, geben zwischen 14 und 17 Uhr Bäuerin und Schulfräulein in den Museen Schloss Aschach einen lebendigen Einblick in vergangene Tage. Dazu schlüpfen zwei Museumspädagoginnen in diese Rollen.

Im Schulmuseum sitzt das "Schulfräulein" am Katheder und korrigiert Diktate. Dabei berichtet sie den Besuchern von ihren Freuden, aber auch Schwierigkeiten mit ihren Schülern. Und natürlich muss sie für den kommenden Tag das Klassenzimmer noch herrichten: Toilettenpapier auffüllen, Fleißbildchen bereitlegen und Tinte nachfüllen.

Auch eine Bäuerin erzählt

In der Stube des Volkskundemuseums treffen die Besucher auf eine "Bäuerin", die mit Mann, fünf Kindern, Schwiegermutter, Magd und Knecht unter einem Dach lebt und von ihrem Alltag berichtet.

Mit diesem historischen Spiel möchten die Museen Schloss Aschach trotz der aktuellen Beschränkungen einen besonderen Museumsbesuch bieten. Die kurzen Szenen werden von 14 bis 17 Uhr wiederholt, so dass alle Besucher - unter Berücksichtigung des Mindestabstands - bei diesen zugegen sein und so Geschichte hautnah erleben können.

Neben Volkskundemuseum und Schulmuseum kann auch die Sonderausstellung "Woher | Wohin. Eine Ausstellung vom Ankommen und Weggehen" besucht werden. red