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Bergmesse mit neuem Pächter


Autor: Redaktion

Oberelsbach, Donnerstag, 24. August 2017

Nach zwei Jahren Pause feiern Gläubige wieder am Schweinfurter Haus. Viele Wanderer und Naturfans kamen zum Gangolfsberg, die Feuerwehrkapelle spielte auf.
Gottes Wort vor herrlicher Kulisse: Gottesdienstbeauftragter Matthias Ebner hielt die Bergmesse am Schweinfurter Haus, das ab sofort wieder täglich geöffnet hat.  Foto: Marc Huter


Eine herrliche Kulisse bot das Schweinfurter Haus für die Bergmesse, die der Rhönklub-Zweigverein Schweinfurt zusammen mit dem neuen Pächter des Schweinfurter Hauses, Michael Winkler, nach zwei Jahren Pause ausrichtete.
Erstmals hatte Gottesdienstbeauftragter Matthias Ebner von der Christkönig-Kirche in Schweinfurt die Ehre, den Gottesdienst zu halten, zu dem sich viele Wanderer, Naturbegeisterte und Gläubige einfanden.
In "Gottes freier Natur" zu feiern, sei etwas ganz Besonderes, hier werde Jesus offenbar. Ebner sprach von der Bedeutung der "inneren Zufriedenheit", die man erreichen kann, wenn man sich mit Gott auf den Weg mache und mit dem zufrieden sei, was er einem schenke. Die Feuerwehrkapelle Reichmannshausen sorgte für die entsprechende Umrahmung.
Der Gottesdienstbeauftragte Matthias Ebner lobte die göttliche Schönheit der Natur, die insbesondere auf dem Gangolfsberg am Schweinfurter Haus offenbar wird. Umso schöner sei es, dass nach einem Jahr Pause eine Bergmesse dank dem neuen Pächter Michael Winkler und dem Rhönklub-Zweigverein Schweinfurt mit seiner Vorsitzenden Josefine Friedrich gefeiert werden kann.
Erst seit einigen Wochen hat Winkler die Pforten der urigen Berggaststätte, ein beliebtes Ausflugsziel am Fuß des Gangolfsbergs, wieder geöffnet. Der Gastwirt bietet fränkische und rhönerische Gerichte an, legt Wert auf regionale Produkte und auf Kontinuität - auch bei den Öffnungszeiten.
Das Schweinfurter Haus hat täglich geöffnet (außer montags) und schließt seine Türen am Abend erst wieder, "wenn der letzte Gast gegangen ist". Das Wanderheim bietet zwei Gasträume, einen Biergarten, eine behindertengerechte Toilette sowie elf Zimmer mit 27 Übernachtungsmöglichkeiten. Hinzu kommt das Alte Forsthaus mit acht Doppelzimmern und einer Ferienwohnung. Marc Huter