Bereits 2006 kam der gelernte Sozialpädagoge und studierte Jurist Robert Keppner zum AWO Stadtverband Würzburg und leitete bis zu seinem Wechsel nach Bad Kissingen das AWO Sozialzentrum in Heidingsfeld. Seine erste Veranstaltung im Parkwohnstift war der Neujahrsempfang mit Ansprache im Januar 2013. Seitdem hat Keppner einige Veranstaltungen in der Seniorenresidenz begleitet. "Über 100 Veranstaltungen im Monat, wenn uns die Corona-Pandemie nicht in Schach hält", berichtet Keppner.

Doch nicht nur Veranstaltungen standen auf der Tagesordnung. "Herr Keppner begleitete verschiedenste Sanierungsarbeiten im Parkwohnstift und führte den Residenz-Service ein," berichtet Martin Ulses, Geschäftsführer der Parkwohnstift gemeinnützigen GmbH und des AWO Bezirksverbandes Unterfranken, und bedankt sich für jahrelange Zusammenarbeit, heißt es in der Pressemitteilung des AWO-Bezirksverbands Unterfranken.

Bewohner und Mitarbeiter ans Herz gewachsen

Für Keppner ist das Parkwohnstift als Seniorenresidenz einmalig für eine AWO-Organisation, welches neben stationärer Pflege auch Betreutes Wohnen auf einem hohen Niveau anbietet. "Ich werde die Bewohner und Mitarbeiter vermissen, die mir in den vergangenen Jahren ans Herz gewachsen sind. Und den Blick aus den Fenstern des Verwaltungsbüros", schwärmt er. Denn das großzügige Gelände, das dem Parkwohnstift seinen Namen verleiht, ist einzigartig für eine Seniorenresidenz in Deutschland. Bis zu seinem Ruhestand übernimmt der in Kürnach wohnhafte Keppner nun neue Aufgaben für den AWO Bezirksverband Unterfranken in Würzburg.

Zum Abschied wünscht er den Bewohnern der Seniorenresidenz, "dass ihnen das Heimatgefühl, das sie im Parkwohnstift gefunden haben, erhalten bleibt", und dem neuen Direktor Wolfgang Hilleprandt "gute Gespräche, analytisches Sehen und ein glückliches Heimatfinden in Bad Kissingen".

Der gebürtige Bad Reichenhaller durchlief am Schwabinger Krankenhaus seine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger, bevor er in die Altenhilfe wechselte und dort eine Weiterbildung im Pflegemanagement absolvierte. Der Grund für den Wechsel ist simpel: "Da schlägt mein Herz", erzählt Hilleprandt.

Dem Parkwohnstift ähnlich

Nach ein paar Stationen in verschiedenen Senioreneinrichtungen des Münchenstifts war Hilleprandt zehn Jahre lang Leitung des Hans-Sieber-Haus in München. Eine Einrichtung, deren Angebot dem des Parkwohnstift recht ähnlich ist. Das letzte Jahr verbrachte er damit, Pflegeheime im Ausland zu besichtigen und zu zertifizieren. Doch als das Angebot kam, das Parkwohnstift in Bad Kissingen zu leiten, konnte der Münchner nicht ablehnen.

Bei seinem ersten Besuch in Bad Kissingen erblickte Hilleprandt "das Schiff auf dem Hügel" und spricht von "Liebe auf den ersten Blick". So verlässt er nach über 30 Jahren München und beginnt einen neuen Lebensabschnitt in Bad Kissingen. Durch diese Erfahrung kann er sich sehr gut in die Bewohner des Parkwohnstifts versetzen, die teils nach noch längerer Zeit ihr gewohntes Umfeld verlassen und in die Seniorenresidenz ziehen. Hilleprandt, der in nur dreieinhalb Wochen seinen Umzug nach Bad Kissingen organisierte, ist begeistert vom Angebot der Kurstadt und dem Zusammenhalt der Gemeinde. Dieses Abenteuer verdeutlicht ihm, "dass alles möglich ist, wenn man nur zusammen anpackt". "Er ist ein Glücksfall für uns," verkündet Martin Ulses und wünscht Hilleprandt viel Erfolg und eine gute Zukunft im Parkwohnstift.

Verabschiedung und Vorstellung

Gleich drei Veranstaltungen gab es am 15. Oktober, in denen Robert Keppner gebührend verabschiedet und Wolfgang Hilleprandt den Bewohnern und Mitarbeitern des Parkwohnstiftes vorgestellt wurde. Die Veranstaltungen fanden im Festsaal der Seniorenresidenz statt und mussten mehrmals durchgeführt werden, um die Hygiene-Maßnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie notwendig sind, einzuhalten, und allen Mitarbeitern und Bewohnern die Gelegenheit zu geben, sich bei Robert Keppner zu verabschieden und Wolfgang Hilleprandt kennenzulernen.

Neuer Direktor ist begeistert

Marlies Baltrock, stellvertretende Sprecherin der Interessensvertretung des Appartementbereichs, Heinz Quietsch, Bewohnervertretung der Pflege, sowie Hubert Roth vom Betriebsrat nutzten diese Gelegenheit und bedankten sich bei Robert Keppner für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren und begrüßten den Münchner in Bad Kissingen. Hilleprandt ist begeistert, dass es im Parkwohnstift so ein reiches Bewohnerengagement gibt, welches ein Qualitätssiegel für das Haus sei. Der neue Direktor möchte nun das Haus, das Team, die Bewohner und Bad Kissingen kennenlernen, um im neuen Jahr die Weichen für die nächsten Jahre des Parkwohnstifts zu stellen, schreibt abschließend der AWO Bezirksverband.