Vor 40 Jahren, am 4. Mai 1981, feierten die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Thundorf auf Initiative von Ehrenbürger Willi Kehl (Rothhausen), einen gemeinsamen Florianstag. Abwechselnd in allen drei Gemeindeteilen, Thundorf, Rothhausen und Theinfeld trafen sich die Wehren alljährlich um den Gedenktag des Schutzheiligen "St. Florian" zu feiern. Die Corona-Pandemie verhinderte allerdings sowohl 2020, als auch in diesem Jahr, den am 5. Mai geplanten Florianstag. Für die Durchführung wäre 2021 die Freiwillige Feuerwehr Thundorf verantwortlich gewesen.

Damals wie vor vier Jahrzehnten mit Pfarrer Oskar Pflüger, stellten sich bis heute die Wehrleute in einem Dank- und Fürbittengottesdienst, abwechselnd als katholische und evangelische Feier ausgerichtet, unter den besonderen Schutz ihres Patrons.

Musikkapelle und Fahnenabordnungen

Der Ablauf ist immer gleich. Die Wehrleute treffen sich im entsprechenden Ort und ziehen mit der Musikkapelle und den Fahnenabordnungen sowie dem Bürgermeister und Gemeinderat in die Kirche, wo sie vom Pfarrer in Empfang genommen werden. In einer kurzen Predigt stellt dieser den im Jahre 304 durch Märtyrertod umgekommenen Heiligen meist in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Ehrungen für langjährige Dienste

Florian, im Rang eines hohen Staatsbeamten, hat sich nicht gescheut, sich selbstlos für die verfolgten Christen einzusetzen. Auch die Feuerwehrleute sind stets bereit, sich immer für den Nächsten einzusetzen und riskieren dabei des öfteren ihr eigenes Leben, getreu dem Wahlspruch "Gott zu Ehr - dem Nächsten zur Wehr". Nach dieser kirchlichen Feier zieht man zusammen mit der Musik und dem Frankenlied zurück in die Lokalität, wo die Gemeinde einen kleinen Empfang gibt.Dabei kommen die Ehrengäste der Gemeinde, der Kreisfeuerführung und der Politik zu Wort. Im Rahmen dieser Zusammenkunft finden dann meist auch noch Ehrungen für langjährige Dienste statt.

Nach den abgesagten Veranstaltungen 2020 und 2021 wird nun auf das Jahr 2022 gehofft.