Die Sanierung der Mehrzweckhalle ist vielleicht in weite Ferne gerückt. Der Gemeinderat entschied in seiner jüngsten Sitzung, in einer kleineren Gruppe mit dem Architekturbüro nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen. Den Anstoß gab ein Antrag von Joachim Weigand (CSU/FW): Wegen der allgemein steigenden Baukosten sollte erst mit der Sanierung begonnen werden, wenn ein vom Landratsamt genehmigter Haushalt 2022 vorliegt. Bürgermeister Fridolin Zehner (CSU) teilte mit, dass es grundsätzlich möglich ist, die Förderung aus dem entsprechenden Bundesprogramm zu verlängern.

"Noch mal warten bringt nicht"

Die Kostensteigerung gebe es auch bei einem genehmigten Haushalt, sagt Marco Nöller (Bürgerliste). "Dann kann ich nie mehr was machen, weil ich nicht weiß, was die Zukunft bringt." Seine Kollegin Yvonne Seufert ergänzte: "Klar, an der Halle muss was gemacht werden, so viel wie möglich, um die Förderung nicht zu verlieren." Weiter zu warten bringe nichts. "Was können wir wegstreichen? Was ich nicht baue, dafür muss ich kein Geld ausgeben".

Josef Holzeimer (CSU/FW) schlug vor, eine kleinere Gruppe zu bilden. Darauf verständigte sich das Gremium. Diese rollt noch mal alles mit dem Architekturbüro auf.

Quartiersmanagerin berichtet

Außerdem auf der Tagesordnung: Quartiersmanagerin Natalie Langer hat nach vier Jahren ihre Arbeit beendet und berichtete über ihre Tätigkeit. Sie bleibt Rannungen möglicherweise erhalten: Im Rahmen der Leader-Fördeung (Programm der EU zur Förderung des ländlichen Raumes) ist für weitere drei Jahre ein Projekt möglich, das Jugend als Schwerpunkt hat. Der Rat stimmte zu.

Architektin über Planung für den Jugendtreff

Die Rannunger Architektin, Sandra Bieber, stellte die Planung für den Jugendtreff auf dem Dorfplatz vor. Die Bodenplatte ist bereits vorhanden und kostete 70.000 Euro. Die Gesamtkosten werden höher als geplant. Der Bürgermeister klärt, ob eine Nachförderung möglich ist. Vom geplanten Baumaterial, Metall, riet die Architektin wegen des Preises ab.