Die Sanierungs- und Pflasterarbeiten an den Wegen im Friedhof Rothhausen sind in vollem Gange, hinterlassen allerdings auch circa 80 Tonnen Asphaltbruch. Den gilt es, nach entsprechender Analyse auf einer Deponie zu entsorgen. Dieses Thema beschäftigte den Thundorfer Gemeinderat.

Ein Angebot in Höhe von 5676,30 Euro für diese Entsorgung machte die Firma Erdbau Reichert (Maßbach). Das technische Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft prüfte es technisch und rechnerisch. Der Gemeinderat beschloss, die Firma Reichert mit der Analyse und der Entsorgung des Asphaltaufbruchs zu beauftragen. Gegebenenfalls will sich Bürgermeisterin Judith Dekant informieren, ob der Asphalt geschreddert und in Feldwege eingebaut werden kann.

Der Trinkwasserbrunnen der Gemeinde Thundorf soll durch ein unterirdisches Messkabel mit dem gemeindlichen Wasserhäuschen verbunden werden. Dieses Kabel hat die Gemeinde bereits vor einiger Zeit erworben und es im Bauhof zwischengelagert. Bevor der Umbau erfolgt, sind noch entsprechende Grabenfräsarbeiten zu machen. Für diese Arbeiten legte die Firma Jona Rumpel (Garstadt) ein Angebot in Höhe von 3618,20 Euro brutto vor. Der Gemeinderat beschloss, den Auftrag an oben genannte Firma zu vergeben. Die Kabelverlegearbeiten übernimmt der Bauhof Thundorf.

Keine Körperschaftssteuer

Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband hat die Körperschaftssteuer sowie Umsatzsteuererklärung 2020 für die gemeindliche Wasserversorgung erstellt. Aufgrund des Fehlens der "Gewinnerzielungs-Absicht" bestehe keine Gewerbesteuerpflicht. Da ein Jahresverlust ausgewiesen wird und auch steuerliche Verlustvorträge bestehen, ist für den Zeitraum keine Körperschaftssteuer zu bezahlen.

Der Jahresabschluss 2020 der Wasserversorgung wird mit folgenden Summen festgestellt: Bilanz in Aktiva und Passiva 312 980 Euro, der Jahresverlust laut Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung jeweils 4299 Euro. Der Jahresverlust wird auf die neue Rechnung vorgetragen (steuerlich wird es aus dem Haushalt der Gemeinde ausgeglichen; Verbindlichkeiten bei der Gemeinde sind zukünftig mit 2,5 Prozent über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank (aktuell 0,88 Prozent) zu verzinsen.