Auf dem Friedhof des Ortsteils Rothhausen sind einige Reparatur- und Sanierungsarbeiten notwendig. Bereits in der Bürgerversammlung am 25. April hatten Bürger Schäden bemängelt und der Gemeinderat überzeugte sich im Rahmen einer Ortsbegehung vor seiner jüngsten Sitzung von der Notwendigkeit ihrer raschen Beseitigung. Bemängelt wurde unter anderem der Wasserhahn. "Das ist schon der dritte Hahn", beklagte Bürgermeisterin Judith Dekant (WGR). Hauptkritikpunkt ist jedoch die Treppe zur Halle. "Sie ist nicht in Ordnung und vor allem für ältere Leute und für Gehbehinderte ein Problem" räumte die Bürgermeisterin ein, "wir müssen die Treppe unbedingt machen". Vor allem geht es darum, dass die Treppenstufen unterschiedlich hoch sind, aber auch Platten sind lose.

Schriftliche Eingabe

Eine schriftliche Eingabe zur Bürgerversammlung betraf die Verkehrssituation in der Rathausstraße. Daraufhin wurden Geschwindigkeitsmessungen gemacht und das Ergebnis ans Landratsamt und an die Polizei weitergeleitet, hieß es. Die Ortstafel müsse an Ort und Stelle bleiben, sonst werde sie von den Autofahrern nicht akzeptiert. In den letzten fünf Jahren habe es lediglich einen Wildunfall gegeben. Deshalb sei, so die Polizei, Tempo 30 nicht erforderlich. An den Ortseingängen sogenannte Blitzer zur Geschwindigkeitsmessung zu installieren, sei in Bayern nicht erlaubt.

Die örtliche Prüfung der Jahresrechnung für 2019 stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte das Zahlenwerk am 20. Mai im Rathaus Maßbach geprüft. "Die im Rahmen der Rechnungsprüfung aufgekommenen Rückfragen konnten noch in der Sitzung geklärt werden" heißt es in der Beschlussvorlage. Deshalb billigte der Gemeinderat einstimmig und ohne weitere Diskussion das Ergebnis der örtlichen Prüfung und erteilte für die Jahresrechnung 2019 Entlastung. Sie liegt übrigens zur Einsichtnahme in der Verwaltung in Maßbach aus.

Die Dorfgemeinschaft Thundorf möchte an einigen Gebäuden im Ortsteil Informationstafeln über die Geschichte anbringen. Die Kosten würde die Dorfgemeinschaft tragen. Das wurde genehmigt. "Eine gute Sache", kommentierte die Bürgermeisterin.