Weithin sichtbar kündete ein Engel aus vielen Lichterketten das bevorstehende Fest, und eine überdimensionale Kerze erinnerte daran, dass am kommenden Wochenende der 1. Advent ist. Natürlich gab es die verschiedensten Bildhäuser Leckereien und für Kinder besonders interessant, einen Schafstall unter anderem mit zwei Lämmern.
Das Wort vom "Bildhäuser Kerzenschein" wurde in Maria Bildhausen überdeutlich. Tausende von kleinen und großen Kerzen waren angezündet worden und standen vor den Fenstern des Abteigebäudes ebenso wie an den Wegen. Die Engelsdarstellungen hatten zweifelsohne das Sagen beim Bildhäuser Weihnachtsbasar. Große und kleine entdeckte man zum Beispiel auf einer Rasenfläche, liebevoll durch Kerzen beleuchtet, andere in den Ausstellungsräumen. Ein besonderer Ort der Ruhe war die kleine Kirche. Hier hatten die Heimbewohner überdimensionale Kerzen gebastelt, und das Gotteshaus war in ein besonders Licht getaucht.
Einem riesigen Gabentisch glich der große Saal des Abteigebäudes. Dazwischen aber auch immer wieder einzelne Gegenstände, die die behinderten Menschen in Maria Bildhausen selbst hergestellt hatten.
Doch auch in der Gärtnerei waren Advent und Weihnachten angesagt. Adventskränze gab es dort, aber auch blühende Weihnachtssterne und adventliche Gestecke.
Der Bildhäuser Weihnachtsbasar war wieder ein Besuchermagnet, auch wenn er etwas vom Zauber der eigentlichen Weihnacht vorweggenommen hatte.