Michaela Kiesewetter (Schulleitung) erzählte, dass eine Woche lang in allen zehn Jahrgangsstufen Lebensmittel und Toilettenartikel aller Art gesammelt wurden. Die Montessorischule Rhön-Saale unterstützt mit dieser Sammelaktion die Tafel in Bad Neustadt schon seit langer Zeit, erinnert sie sich, "mindestens zehn Jahre lang".

Elternbeirat und Klassensprecher packen an

Um den Transport kümmert sich dann der Elternbeirat. Beim Beladen des Transporters helfen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher. Bei der Übergabe der Spenden in Bad Neustadt sind sie normalerweise ebenfalls mit dabei und besichtigen die Einrichtung, doch wegen der Corona-Pandemie muss darauf dieses Jahr verzichtet werden. Leelawadee Dietz (Elternbeirat) betonte: "Wir meinen, dass es im Landkreis sehr viele Menschen gibt, die Hilfe brauchen. Deshalb helfen wir der Tafel und damit den Menschen, die von ihr unterstützt werden. Für die Hilfe von Menschen im Ausland gibt es große Hilfsorganisationen."

Schülerinnen und Schüler der Montessorischule unterstützen auch andere Projekte. Die Mittelstufe hat 500 Euro für die Aktion "Lachende Kinder in Ruanda - Abana Baseka" gespendet. Das Geld war der Gewinn des Basars, der beim Herbstfest erlöst wurde. Mit dem Gewinn wollen die Schüler Kinder in Ruanda und Burundi unterstützen, damit diese eine gute Schulausbildung erhalten und später ein besseres Leben führen können.

Bleibt die Schule im BBZ?

Die Montessorischule Rhön-Saale war in den Sommerferien von Sandberg im Nachbarlandkreis Rhön-Grabfeld umgezogen ins frühere BBZ (Berufsbildungszentrum), das jetzt der Stadt Münnerstadt gehört. Am 15. September hatte sie mit etwa 180 Schülerinnen und Schülern ihren Betrieb aufgenommen. Ob sie auf Dauer hierbleibt, sei nicht sicher, hieß es. Bürgermeister Michael Kastl (CSU) könnte es sich jedenfalls gut vorstellen.