Der traditionelle Hubertustag wurde mit Gläubigen, Jägern und Besuchern in der Bad Kissinger Herz-Jesu-Kirche gefeiert. Trotz der coronabedingten Auflagen und der stark limitierten Sitzplätze war die Stadtpfarrkirche gut gefüllt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Vorstandschaft der Kissinger Jäger lud zur Feier ihre zahlreichen Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger und alle naturverbundenen Aktiven ein. Zu Beginn begrüßten alle Jagdhornbläser die anwesenden Gläubigen mit dem Signal "Begrüßung". Pater Sony Kochumalayil leitete den Gottesdienst, und für die musikalische Begleitung während der Liturgie waren die Parforcehornbläser des Jägervereins Bad Kissingen und der Leitung von Reiner Kloss im Einsatz.

Gerade das lange Schiff der Stadtpfarrkirche verlieh den Bläserklängen einen einmaligen Klang, und die Gläubigen genossen dies spürbar.

Achtung vor dem Geschöpf und der Jagd

Neben den hörbaren Erlebnissen kamen auch die visuellen Eindrücke hinzu, die die Jäger unter der Anleitung von Arno Schlereth vor dem Altar und dem Ambo aufgebaut hatten. Die Darstellung des Hirschgeweihs - als Jagdtrophäe - zeigt die Achtung vor dem Geschöpf und der Jagd selbst. Genau wie Jägerhut, -mantel und Rucksack und die herbstlichen Darstellung des Waldes. Jagd ist ein wichtiges Kulturgut in unserer Gesellschaft, dass die Kissinger Jäger mit dieser Messe dankbar bewahren. Am Ende der Hubertusmesse kamen erneut alle Bläser mit dem bekannten "Hubertusmarsch" zum Einsatz.

Jagdhornbläserserenade geplant

Für 2022 ist erneut eine Jagdhornbläserserenade auf Schloss Aschach geplant, da diese sowohl 2020 als auch 2021 entfallen war.