Die dritte Neuauflage der Faschingszüge in Hausen hielt einen Rekord parat: 25 Gruppen beteiligten sich am Zug, der somit eine beachtliche Länge erreichte. Nebst viel Gaudi und guter Laune gab es am Rande leider auch einige unschöne Szenen.

16 Wägen und neun Fußgruppen hatten sich angemeldet und sorgten für einen abwechslungsreichen Zug. Angeführt wurde er vom Prinzenpaar Bianca I. und Marco I.. Die Themen waren vielfältig: Neben Greta und dem Umweltschutz waren zum Beispiel die Raumfahrt und der desolate Zustand der Bundeswehr Thema. Doch auch lokale Themen kamen zum Tragen: So machten sich die Waldfensterer Gedanken um ihren "Dom" (hätt mer aach ä wenig klenner mach könn). Der Häusler Sport-und Skiclub (SuS) thematisierte auf humorvolle Weise das Wirtshaussterben und hatte mit der "mobilen SuS-Bar" eine Alternative parat. Aus Kleinbrach hatte die "Hair force one" das Motto "Love is in the hair mitgebracht".

Viele Zuschauer

Auch der Kindergarten und die Ministranten hatten es sich nicht nehmen lassen, als Fußgruppen dabei zu sein. Die weiteste Anfahrt dürfte wohl eine Gruppe aus Zimmerau (Lkr. Rhön-Grabfeld gehabt haben).

Für die Sicherheit des Zuges sorgten die Freiwilligen Feuerwehren Hausen und Kleinbrach. Die unerwartete Vielzahl der Teilnehmer und Zuschauer verlangte den Veranstaltern schließlich einiges ab; so musste bei der After-Zug-Party am Ortsrand die Ortsverbindungsstraße in Richtung Nüdlingen deutlich länger gesperrt werden, als dies ursprünglich vorgesehen war, da das Festgelände die Menge nicht fassen konnte.