"Ohne Kameradschaft kann keine Freiwillige Feuerwehr bestehen. Sie ist die Seele der Wehr. Unsere Feuerwehr ist ein großes Stück Ortsgeschichte", erklärte Vorsitzender Detlef Schaub in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reith. Kommandant Manuel Glöckner erinnerte an zahlreichen Übungen und die Einsätze. So musste die Wehr zu einem Holzschwelbrand und einem schweren Unfall ausrücken. Nach einem Sturm musste ein auf die Straße gestürzter Baum beseitigt werden, außerdem gab es einen Einsatz wegen eines Garagenbrandes.
Viel hat die Wehr auch für die Weiterbildung getan. Dazu gehörten Übungen der Atemschutzgeräteträger, die Selbstrettungsübung sowie die technischen Hilfeleistung, aber auch das Ansaugen von Löschwasser an der Reither Mühle. Weiter beteiligten sich die Wehrmänner am Holz- und Waldtag in Oberthulba, und auch an der Großübung in Hassenbach haben die Reither mit dem Aufbau einer Schlauchstrecke teilgenommen.
Im vergangenen Jahr wurden 791 freiwillige Stunden für Übungen und Einsätze notiert. Der Kommandant informierte die Anwesenden, dass die Wehr zukünftig zusammen mit der Wehr in Thulba alarmiert wird. Damit soll die Tagesalarmierung bei Ernstfällen besser abgesichert werden. Ferner wies er seine Gruppenführer darauf hin, dass sie zukünftig für die Fahnenabordnungen zuständig sind. Er dankte der Firma ACO für die Unterstützung.
Für dieses Jahr steht auch wieder die Wanderung am 1.Mai an. Am 3.Mai wird der Florianstag am Feuerwehrhaus mit einem Gottesdienst gefeiert.Vorsitzender Detlef Schaub erinnerte an eine Apres-Ski-Party und die Maiwanderung. Im September wurde am Landesverbandstag in Bad Kissingen teilgenommen. Renoviert wurde der Eingang des Feuerwehrhauses. Hier dankte er Gerhard Schäfer und seinen Helfern für ihren Einsatz.

Jugendarbeit bleibt Hauptaufgabe

Jugendwartin Kerstin Glöckner freute sich über den Einsatz der Kleinen. So wurde eine Kinderwehr gegründet, die bereits im März ihr 1.Treffen mit Spielen hatte. Derzeit machen hier 13 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit. Im Mai konnte auch für die zwölf- bis 18-Jährigen eine Jugendgruppe mit neun Personen gegründet werden. Auch im Mai konnten sie bereits ihre erste Übung in Schutzanzügen absolvieren. Nach dem Ferienprogramm gab es im Oktober die erste Zusammenarbeit mit den Erwachsenen.
Schriftführerin Martina Winter gab ihre Aufzeichnungen für die Chronik des Vereins bekannt. Und von geordneten Kassenverhältnissen sprach Kassierer Erich Markert. Seine ordentliche Arbeit wurde vom Kassenprüfer Stefan Link bestätigt. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet.
Zweiter Bürgermeister Jürgen Kolb lobte das hervorragende Interesse bei den Wehrleuten. Aber auch die Jugendarbeit, die im vergangenen Jahr begonnen wurde, habe Anerkennung verdient. Auch Kreisbrandmeister Thomas Eyrich lobte den Aufbau des Nachwuchses. Weitere Informationen betrafen die Änderungen beim Truppmannlehrgang, der jetzt in drei Blöcken aufgebaut ist. Im Mai wird es einen Sondersignallehrgang für Maschinisten geben.

Ehrungen

Dank gab es für langjährige aktive Mitarbeit für 2 Feuerwehrkameraden. Dies sind Helmut Albert und Günther Müller. Beide waren gestandene Feuerwehrler und müssen jetzt aus Altersgründen (63 Jahre) Abschied nehmen. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde ausgezeichnet Jürgen Bördlein. Offiziell nachträglich gedankt wurde auch den im vergangenen Jahr nach der Neuwahl ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern.



.