Fünf von 13 angeschriebenen Firmen hatten sich an der Ausschreibung beteiligt, den Zuschlag erhielt die ört liche Baufirma "Gebrüder Stolz" für rund 381 400 Euro.

Stadtrat Bernd Hüfner (CSU) hofft darauf, dass die Kanalarbeiten ein "Startschuss für andere Projekte" werden. Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) dämpfte jedoch die Erwartungen der Untererthaler vor allem auf eine zügige Neugestaltung des Umfelds der Kirche: Wegen der allgemeinen Haushaltssperre habe die Diözese ihre Zusage für einen Zuschuss wieder zurückgezogen. "Wir stehen in intensiven Bemühungen", berichtete der Hammelburger Bürgermeister und bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Diözese als "schwierig".

In der Gemarkung Obererthal will die Stadt den asphaltierten Michaelsweg ab der Ortsgrenze in Richtung Sportplatz auf einer Länge von rund 350 Metern sanieren. Auch dafür erhielt Firma Stolz den Zuschlag. An den Kos ten von rund 35 500 Euro beteiligt sich die Jagdgenossenschaft mit 11 800 Euro.

Röthlein bleibt Vorsitzender

Der Stadtrat bestätigte Florian Röthlein (Grüne) als Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses. Das Gremium hatte am 30. September zum ersten Mal in der aktuellen Wahlperiode getagt und Röthlein im Amt bestätigt. Zu seiner Stellvertreterin wurde CSU-Stadträtin Gudrun Kleinhenz gewählt, auch diese Personalie bestätigte der Stadtrat.

Erweitert werden soll ein Aussiedlerhof im Stadtteil Obererthal. Stadtbaumeister Detlef Mohr berichtete, dass auf dem Grundstück auch ein separates Austragshaus möglich wäre. Allerdings hätten sich die drei Generationen für eine Aufstockung entschieden: Der bestehende Dachstuhl soll abgerissen und ein zusätzliches Geschoss aufgebaut werden. Ortsbeauftragte Maria Pfaff (Junge Liste) befürwortete das Vorhaben. Mohr bewertete die Aufstockung als städtebaulich und für die Wirkung in der Landschaft verträglicher. Dem schloss sich der Stadtrat an. Gleichzeitig gaben die Räte grünes Licht für die ge plante Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Keine Einwände gab es gegen den Abriss eines Gebäudes neben der Gastwirtschaft in Pfaffenhausen. Laut dem Stadtbaumeister müsse das Gebäude in der Pfaffenhausener Straße "aus statischen Gründen abgebrochen werden". Laut dem Ortsbeauftragten Detlef Heim (CSU) ist das Gebäude seit 45 Jahren unbewohnt. Es sei Gefahr in Verzug. Nach Auskunft des Stadtbaumeisters soll an der Stelle eine Freifläche entstehen, es sei laut Eigentümer kein neues Gebäude vorgesehen.