Die Kinder der Kinderoase, die junge Maria Müller, der Singkreis Miriam und die Musikvereinigung sorgten für einen unterhaltsamen Abend aus und mit dem Dorf.
Mit den Gästen hatte auch Erdinc Yurdakul, der Projektkoordinator von der Bayerischen Musikakademie, seine Freude an der Veranstaltung. Er komme gern nach Machtilshausen. "Hier bringen sich verschiedene Akteure und groß und klein aus dem Ort ein. Das sei der Sinn und das Bestreben des Saalemusicum, das wollen wir umsetzten", unterstrich Yurdakul.


Applaus für die Kleinen

Der Vorsitzende der Musikvereinigung, Martin Schmelz, hieß die Besucher willkommen und nahm das Projektsymbol, das Floß, von Erdinc Yurdakul entgegen. Vor der Kulisse des Schreinersch-Hauses erhielten die Kindergartenkinder den Vortritt. Unter Leitung von Laura Metz und Sarah Gerlach brachten sie - begleitet von Gestik und Mimik - Kinderlieder zu Gehör wie zum Beispiel "Zwei lange Schlangen" oder "Drei Chinesen mit dem Kontrabass". Dafür ernteten sie wohlwollenden Applaus.
Anschließend begeisterte die zehnjährige Marie Müller an der Gitarre. Zum zweiten Male beim Saalemusicum dabei, ließ sie unter anderem das "Hallelujah" von Leonhard Cohen und den Song "Liebe ist alles" von Rosenstolz erklingen. "Ich spiele seit zweieinhalb Jahren Gitarre und erlerne das Instrument bei Ralf Werner in Euerdorf", berichtet Marie, die den "Zugabe"-Aufforderungen gerne Folge leistete.


Lieder zum Mitsingen

Schlager aus den 60er und 70er Jahren intonierte die Singgruppe "Miriam" unter der Leitung von Steffi Groß. "Hallo Mary-Lou" oder "Mendocino" weckten wohl Erinnerung bei den Gästen, die diese Gassenhauer in ihrer Jugendzeit noch selbst mitsangen. Die Singgruppe setzt sich aus Frauen der Nahregion zusammen.
Selbstredend zeigten sich auch die Aktiven der Musikvereinigung von ihrer besten Seite. Mit Inbrunst sangen Dirigent Paul Schmelz und Andrea Paulik das "Machtilshausener Lied", eine Ode an ihre Heimat und das Kreuzberglied. Der Frankenlied- und der Saalemusicum-Marsch sorgten dafür, dass die Gäste mitsangen und sich richtig heimisch fühlten.