"2019 - ein Jahr der Extreme", so begann der 2. Vorsitzende des Weinbauvereins Ramsthal Sebastian Greubel seinen Bericht über das abgelaufene Jahr. Durch den Frost im Mai "war die Haupternte bereits gelesen", meinte er. Teilweise habe es Ausfälle bis zu 80 Prozent gegeben. Aber auch bei den Veranstaltungen des Vereins spielte das Wetter nicht immer mit. Nach einem Rekordweinfest in 2018 machte der Regen in 2019 einen Strich durch die Rechnung. Auch der Ausschank am terroir f - Punkt wurde witterungsbedingt in das Haus erLebenskunst verlegt. Die Weinwanderung in Güntersleben war zunächst auch durch anhaltenden Regen beeinträchtigt bevor sich die Lage dann besserte. Auch die Teilnahme am Rakoczy-Festzug in Bad Kissingen fiel unter die Kategorie Extreme. Der Festzug fand bei Wärme und Sonnenschein statt und die Ramsthaler Delegation mit 25 Trachten und Fußvolk machte wie immer Werbung für ihr Weindorf. Ein angekündigter Wolkenbruch sorgte aber dann dafür, dass die Gäste teilweise fluchtartig die Stadt verließen. Der Vorsitzende Lorenz Neder und Sebastian Greubel dankten allen, die sich im vergangenen Jahr in den Dienst des Vereins gestellt haben.

In seinem Kassenbericht dokumentierte Kassierer Alexander Unsleber, dass der Verein trotz des schwachen Jahres 2019 wirtschaftlich stabil und gesund ist.